STAYONFIRE

Impuls

Ein Neuanfang

Fiona Pfeifervon Fiona Pfeifer
Glaubensleben

Apostelgeschichte

Kapitel 2, Vers 29–​41

Offen über Jesus reden

29Liebe Brüder und Schwestern! Lasst mich ganz offen zu euch sprechen: Unser großer Stammvater David ist gestorben, und er wurde begraben. Sein Grab kann man heute noch bei uns sehen. 30Gott aber hatte David mit einem Eid zugesagt, einer seiner Nachkommen werde als König regieren. Weil David ein Prophet war, 31hat er vorausgesehen, dass der Christus, der von Gott gesandte Retter, auferstehen würde. Von ihm sagte er: Er wird nicht dem Totenreich überlassen, und sein Körper wird nicht der Verwesung preisgegeben. 32Das ist mit Jesus geschehen: Gott hat ihn von den Toten auferweckt. Wir alle können es bezeugen. 33Nun hat Gott ihn zum Herrscher eingesetzt und ihm den Ehrenplatz an seiner rechten Seite gegeben. Jesus empfing vom Vater den Heiligen Geist, wie es vorausgesagt war, und gab ihn uns. Ihr seht und hört jetzt selbst, dass es in Erfüllung gegangen ist. 34Nicht David ist zum Himmel aufgefahren, und deshalb meint er auch nicht sich selbst, wenn er sagt: ›Gott, der Herr, sprach zu meinem Herrn: Setze dich auf den Ehrenplatz an meiner rechten Seite, 35bis ich dir alle deine Feinde unterworfen habe und du deinen Fuß auf ihren Nacken setzt!‹ 36Es besteht also kein Zweifel daran, und ganz Israel soll wissen: Gott hat diesen Jesus, den ihr gekreuzigt habt, zum Herrn und Retter gemacht.« 37Als die Leute das hörten, waren sie von dieser Botschaft tief betroffen. Sie fragten Petrus und die anderen Apostel: »Brüder, was sollen wir tun?« 38»Kehrt um zu Gott!«, forderte Petrus sie auf. »Jeder von euch soll sich auf den Namen von Jesus Christus taufen lassen! Dann wird euch Gott eure Sünden vergeben, und ihr werdet den Heiligen Geist empfangen. 39Diese Zusage gilt euch, euren Nachkommen und den Menschen in aller Welt, die der Herr, unser Gott, zu sich herbeirufen wird.« 40Petrus sprach noch lange mit ihnen und forderte sie eindringlich auf: »Lasst euch retten vor dem Gericht Gottes, das über diese verdorbene Generation hereinbrechen wird.« 41Viele Zuhörer nahmen die Botschaft von Petrus an und ließen sich taufen. Die Zahl der Gläubigen wuchs an diesem Tag um etwa dreitausend.

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Es war Pfingsten in Jerusalem: Menschen aus vielen Nationen hatten sich versammelt, als Petrus seine erste Predigt hielt. Er sprach mit Leidenschaft über Jesus als den Gekreuzigten und von den Toten Auferweckten. Und er betonte dabei, dass all das nicht zufällig geschehen war. Ganz im Gegenteil erfüllte sich, was Gott schon Jahrhunderte zuvor durch die Propheten angekündigt hatte.

Was also lange wie eine ferne Hoffnung klang, wurde nun Realität. Gottes Plan ging auf, Schritt für Schritt. Für die damaligen Zuhörer war das ein Schock – und zugleich eine Einladung. Sie waren tief bewegt und fragten folglich, was sie als Reaktion darauf nun tun sollten. Petrus antwortete deutlich: Kehrt um, lasst euch taufen, empfangt Vergebung und den Heiligen Geist.

Diese Zusage galt nicht nur damals, sie gilt auch heute noch. Gott bietet auch dir einen Neuanfang an. Egal, was hinter dir liegt. Und dabei bedeutet Umkehr nicht, perfekt zu werden, sondern es bedeutet, ehrlich zu sagen: "Ich brauche dich, Gott." So kann die Veränderung beginnen.

Pfingsten erinnert uns also immer wieder daran: Gott hält seine Versprechen. Er wirkt durch seinen Geist, erneuert Herzen und schreibt Geschichte – auch mit dir.