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Impuls

Eine Perspektive aufs Leben

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Jakobus

Kapitel 1, Vers 9–​11

Der Reichtum der Armen

9Wer unter euch arm ist und wenig beachtet wird, soll sich darüber freuen, dass er vor Gott hoch angesehen ist. 10Ein Reicher dagegen soll niemals vergessen, wie wenig sein irdischer Besitz vor Gott zählt. Wie eine Blume auf dem Feld wird er samt seinem Reichtum vergehen. 11In der glühenden Mittagshitze verdorrt das Gras, die Blüten fallen ab, und alle Schönheit ist dahin. Ebenso wird es den Reichen ergehen. All ihre Geschäftigkeit bewahrt sie nicht vor Vergänglichkeit und Tod.

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Jakobus formuliert klar die Maßstäbe, die Gott uns Menschen ins Herz schreiben möchte. Für uns soll gelten: Gott > Geld. Gott ist immer der wahre Reichtum und auch derjenige, der wirklich erstrebenswert für dich und mich sein sollte. Wir Menschen leben nur einmal auf dieser Erde und haben deshalb auch nur eine Möglichkeit, etwas oder jemandem nachzujagen. Jagen wir also etwas nach, was am Ende sowieso vergeht – wie eben Geld, Reichtum, Macht in dieser Welt? Oder jagen wir lieber demjenigen nach, der in aller Ewigkeit bestehen bleibt – Gott selbst?

Nachhaltiger und beständiger wäre und ist es doch, in jedem Fall dem Ewigen nachzujagen, und nicht dem Vergänglichen. Natürlich freut sich Gott, wenn wir genug Geld zum Leben haben, vielleicht sogar mehr als genug, und unser Leben genießen können, welches er uns auch geschenkt hat. Genau dazu stehen übrigens sehr klare und ermutigende Worte im Buch Prediger in der Bibel geschrieben. Doch diese Freude, Dankbarkeit und der Genuss des Lebens sollten und dürfen nicht unser Hauptziel sein. Denn das alles wird vergehen. Gott aber bleibt ewig bestehen.

Ich darf befreit von Geldgier, Machthunger und Geltungszwang in dieser Welt leben. Ich darf stattdessen gelassen sein, auch wenn ich nicht viel Reichtum habe, weil ich weiß, dass Gott mich liebt und ich ewig bei ihm sein werde. Eine hoffnungsvolle Perspektive aufs Leben, wie ich finde.