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Impuls

Es gibt keinen Gott?!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Psalm

Kapitel 10, Vers 1–​12

Gott, lass dir das nicht bieten!

1Warum, HERR, bist du so weit weg? Warum verbirgst du dich, wenn wir dich am nötigsten brauchen? 2Gottlose Menschen schrecken vor nichts zurück. Auf den Schwachen und Hilflosen machen sie Jagd und bringen ihn mit ihren hinterlistigen Plänen zur Strecke. 3Diese Gauner sind auch noch stolz auf ihre habgierigen Wünsche. Doch für Gott haben sie nichts übrig, mit wüsten Sprüchen ziehen sie über ihn her. 4Hochnäsig behaupten sie: »Gott kümmert es nicht, was wir tun.« Ja, sie meinen: »Es gibt überhaupt keinen Gott!« 5Noch geht ihnen alles nach Wunsch. Dass du Gericht halten wirst, lässt sie kalt. Sie verhöhnen alle, die sich ihnen in den Weg stellen. 6»Uns haut nichts um!«, bilden sie sich ein. »Kein Unglück hat uns je getroffen, und daran wird sich auch nichts ändern!« 7Sobald sie den Mund aufmachen, fluchen, lügen und erpressen sie. Wie viel Unheil und Verderben richten sie an! 8In der Nähe der Dörfer liegen sie im Hinterhalt und lauern ihren hilflosen Opfern auf. Im Versteck bringen sie die Unschuldigen um. 9Wie Löwen im Dickicht liegen sie auf der Lauer, um wehrlose Menschen zu überfallen und fortzuschleifen. 10Sie stürzen sich auf ihre Opfer und schlagen sie brutal zusammen. 11»Was wir tun, interessiert Gott gar nicht«, reden sie sich ein. »Er ist blind für das, was geschieht, und hat dazu noch ein schlechtes Gedächtnis!« 12Greif doch ein, HERR! Lass dir das nicht bieten! Vergiss die Hilflosen nicht!

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Die Verse für heute zeichnen ein Bild, welches wir auch kennen, oder? Menschen wollen nicht an Gott glauben. Sie erkennen ihn nicht als Gott an. Sie machen sich nichts daraus, wie sie handeln. Denn, wenn es keinen Gott gibt, wer kann diese Menschen dann für irgendetwas zur Rechenschaft ziehen?!

"Ja, sie meinen: »Es gibt überhaupt keinen Gott!« Noch geht ihnen alles nach Wunsch. Dass du Gericht halten wirst, lässt sie kalt. Sie verhöhnen alle, die sich ihnen in den Weg stellen." [4-5]

Warst du selbst mal einer von denjenigen, die nicht an Gott glauben wollten, die vielleicht sogar bewusst über Gott gespottet haben? Wie dankbar du Gott sein darfst, ihn nun als deinen lebendigen Herrn kennen zu dürfen!

Vielleicht erlebst du, dass Menschen dich für deinen Glauben an Gott belächeln. Dass sie selbst niemals an Gott glauben würden. Dass sie dich für verrückt erklären, weil du an Jesus als deinen Herrn und Retter glaubst.

Die Verse für heute sollen dir Trost sein: Gott kennt deine Lage. Gott sieht deine Lage. Nicht umsonst tauchen diese Passagen in der Bibel auf. Daher sei dir gewiss: Gott hilft dir. Gott steht für dich ein.