Apostelgeschichte
Kapitel 7, Vers 54–60
Der Märtyrertod von Stephanus
54Über diese Worte von Stephanus gerieten die Mitglieder des Hohen Rates in maßlose Wut. 55Stephanus aber blickte, erfüllt vom Heiligen Geist, fest zum Himmel auf und sah dort Gott in seiner Herrlichkeit und Jesus an seiner rechten Seite. 56»Ich sehe den Himmel offen«, rief Stephanus, »und Jesus, den Menschensohn, auf dem Ehrenplatz an Gottes rechter Seite stehen!« 57Jetzt schrien sie ihn nieder, hielten sich die Ohren zu, um seine Worte nicht länger hören zu müssen, und stürzten sich auf ihn. 58Sie zerrten ihn aus der Stadt und begannen, ihn zu steinigen. Die Zeugen, die daran beteiligt waren, legten ihre Obergewänder ab und gaben sie einem jungen Mann namens Saulus, der sie bewachen sollte. 59Noch während die Steine Stephanus trafen, betete er laut: »Herr Jesus, nimm meinen Geist bei dir auf!« 60Er sank auf die Knie und rief mit lauter Stimme: »Herr, vergib ihnen diese Schuld!« Mit diesen Worten starb er.
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Grauenhaft. Furchtbar. Nicht auszuhalten.
Ich denke, das sind Begriffe, die einem durch den Kopf gehen, wenn man von der Steinigung des Stephanus liest. Er wurde zu Tode gesteinigt, weil er an Jesus Christus glaubte und das Evangelium verkündete. In den letzten Tagen haben wir bereits viel darüber gelesen, dass Christen auch heute in einigen Ländern bis in den Tod hinein für ihren Glauben verfolgt werden. Ein Zustand, bei dem einem die Worte fehlen …
Neben der Steinigung von Stephanus tauchte ganz unscheinbar ein Mann auf. Sein Name war Saulus:
"Die Zeugen, die daran beteiligt waren, legten ihre Obergewänder ab und gaben sie einem jungen Mann namens Saulus, der sie bewachen sollte." [58]
Saulus war ein Mann, der die Christen verfolgte. Er war ganz vorn mit dabei, wenn es darum ging, Christen für ihren Glauben an Jesus leiden zu lassen.
Doch das Leben von Saulus sollte ganz bald eine dramatische Wendung nehmen. "Vom Saulus zum Paulus", wie es in einem bekannten Sprichwort heißt. Gott krempelte sein ganzes Leben um, von jetzt auf gleich. Saulus würde selbst an Jesus glauben und einen neuen Namen erhalten: "Paulus" … Mehr dazu in den nächsten Tagen.