Jona
Kapitel 2, Vers 1–11
Jonas Dankgebet
1Der HERR ließ einen großen Fisch kommen, der Jona verschlang. Drei Tage und drei Nächte war Jona im Bauch des Fisches. 2Dort betete er zum HERRN, seinem Gott: 3»Ich schrie zum HERRN, als ich nicht mehr aus noch ein wusste, und er antwortete mir in meiner Not. Ich war dem Tode nah, doch du, HERR, hast meinen Hilferuf gehört! 4In die Tiefe hattest du mich geworfen, mitten ins Meer, rings um mich türmten sich die Wellen auf; die Fluten rissen mich mit und spülten mich fort. 5Ich dachte schon, du hättest mich aus deiner Nähe verstoßen und ich würde deinen heiligen Tempel nie wiedersehen. 6Ja, die Strudel zogen mich in die Tiefe, bis ich fast ertrank. Seetang schlang sich mir um den Kopf; 7bis zu den Fundamenten der Berge sank ich hinab in ein Land, dessen Tore sich auf ewig hinter mir schließen sollten. Aber du, HERR, mein Gott, hast mich heraufgezogen und mir das Leben neu geschenkt! 8Als ich schon alle Hoffnung aufgegeben hatte, dachte ich an dich, und mein Gebet drang zu dir in deinen heiligen Tempel. 9Wer sein Heil bei anderen Göttern sucht, die ja doch nicht helfen können, verspielt die Gnade, die er bei dir finden kann. 10Ich aber will dir Danklieder singen und dir meine Opfer darbringen. Was ich dir versprochen habe, das will ich erfüllen. Ja, der HERR allein kann retten!« 11Da befahl der HERR dem Fisch, Jona am Meeresufer auszuspeien.
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Weitere Infos →Ich erinnere mich gern an Erlebnisse, vor allem durch Fotos und Videos auf meinem Smartphone. Erinnerungen sind etwas Schönes und haben etwas Nostalgisches. Doch sie können auch traumatisch und beängstigend sein.
Im Bauch des großen Fisches erinnerte sich Jona an die schlimmen Tage über Bord. Dem Meer ausgeliefert spürte er die Folgen seiner Rebellion gegen Gott. Es war sein Tiefpunkt: hilflos, allein, ängstlich, von Gott getrennt. Er schrie zu Gott und Gott rettete ihn.
Dankbar für seine Rettung ehrte Jona Gott im Gebet und Jona versprach, seinen Auftrag zu erfüllen. Jona war wie ausgewechselt.
Es ist nie zu spät, sich Gott zuzuwenden. Egal, was du getan hast. Er ist gnädig und will dein Herz verändern. Doch wir müssen erkennen, dass wir ihn brauchen und dass er der Herr ist und nicht wir es sind.
Wovor hat Gott dich gerettet? Wofür bist du ihm dankbar? In welchem Bereich möchtest du Gott aus Dankbarkeit dienen? Ich lade dich ein, dich daran zu erinnern und Gott dafür zu danken.
Hier und jetzt.
Und wenn du momentan eine schwierige Zeit durchmachst oder merkst, dass dich Schuld von ihm trennt: Entferne dich nicht von Gott, stattdessen schreie zu ihm, suche ihn, bekenne deine Schuld: Er ist da und will dich retten! Bitte ihn um ein weiches Herz!