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Impuls

Gott der Wiederherstellung

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Nehemia

Kapitel 3, Vers 8–​16

Alles wächst

8Für den danebenliegenden Abschnitt war der Goldschmied Usiël, der Sohn von Harhaja, verantwortlich. Der Salbenmischer Hananja leitete die Arbeiten am nächsten Stück. Diese beiden befestigten Jerusalem bis zur »Breiten Mauer«. 9Daneben baute Refaja, der Sohn von Hur, dem die eine Hälfte des Bezirks Jerusalem unterstand. 10Jedaja, der Sohn von Harumaf, leitete die Arbeiten am folgenden Mauerabschnitt, der an seinem eigenen Haus entlangführte. Das nächste Stück besserte Hattusch, der Sohn von Haschabneja, aus. 11Den anschließenden Teil der Mauer und den Ofenturm stellten Malkija, der Sohn von Harim, und Haschub, der Sohn von Pahat-Moab, wieder her. 12Schallum, der Sohn von Lohesch, dem die zweite Hälfte des Bezirks Jerusalem unterstand, besserte den nächsten Abschnitt aus, und seine Töchter halfen mit. 13Das Taltor bauten Hanun und die Einwohner von Sanoach. Sie hängten die Torflügel ein und versahen sie mit Riegeln und Sperrbalken. Außerdem errichteten sie die Mauer von dort bis zum Misttor, eine Strecke von ungefähr 500 Metern. 14Das Misttor baute Malkija, der Sohn von Rechab, der Vorsteher des Bezirks Bet-Kerem. Er setzte hier die Tore ein und befestigte Riegel und Sperrbalken. 15Für den Wiederaufbau des Quelltors übernahm Schallun, der Sohn von Kolhose, die Verantwortung. Er war der Vorsteher des Bezirks Mizpa. Er überdachte das Tor, hängte die Torflügel ein und brachte Riegel und Sperrbalken an. Unter seiner Aufsicht wurde auch die Mauer am Teich beim königlichen Garten ausgebessert, zu dem die Wasserleitung führte. Dieses Teilstück reichte bis zu den Stufen, die von der »Stadt Davids« herabkommen. 16Die Arbeiten am nächsten Abschnitt übernahm Nehemja, der Sohn von Asbuk, dem die Hälfte des Bezirks Bet-Zur unterstand. Dieser Teil der Mauer lag den Gräbern des Königshauses David gegenüber und erstreckte sich bis zum künstlich angelegten Teich und bis zu den Unterkünften der Offiziere.

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Es wurde gearbeitet und geschuftet. Nehemia hatte von Gott den Auftrag bekommen, die Stadtmauern Jerusalems wiederaufzubauen, nachdem diese von den Feinden der Israeliten zerstört worden waren.

Zerstörung ist ein großer Begriff. In unserer Welt finden nach wie vor Zerstörung und das damit verbundene Leid statt. Dies geschieht physisch in Kriegen sowie bei Umweltkatastrophen. Zerstörung kann aber auch innerlich stattfinden: Zerplatzte Träume, Krankheit, Trauer, zerbrochene Beziehungen oder Freundschaften. Mit Zerstörung geht Unsicherheit einher. Die ehemalige Sicherheit ist einfach weg. Was nun?

Gott ist ein Gott der Wiederherstellung! In den Versen für heute lesen wir ganz praktisch davon, wie Gott durch Nehemia und all die Leute, die an den Stadtmauern mitbauten, Sicherheit nach Jerusalem zurückbrachte. Die Mauern brachten Sicherheit vor erneuten Angriffen durch die Feinde. Sie waren eine Art Schutzwall vor erneuten Problemen.

Gott möchte gern in unserem Leben aufräumen. Dabei beginnt er in unseren Herzen. In der lebendig geführten Beziehung zu ihm, durch bewusst verbrachte Zeit mit Jesus, möchte Gott unseren Seelen neue Kraft, neue Hoffnung, neue Visionen und neue Ideen für unser Leben schenken. Denn ja, Gott ist ein Gott der Wiederherstellung.