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Impuls

Halte an Gott fest!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Nehemia

Kapitel 3, Vers 33–​38

Sanballat verspottet die Juden

33Als Sanballat erfuhr, dass wir mit dem Bau der Stadtmauer begonnen hatten, packte ihn der Zorn. Er verspottete uns 34vor seinen Vertrauten und den Truppen von Samarien: »Was wollen diese armseligen Juden eigentlich? Jerusalem zur Festung ausbauen? Sie meinen wohl, wenn sie Opfer darbringen, können sie an einem Tag fertig werden! Mit diesen verbrannten Steinen und diesem Schutt wollen sie eine neue Stadtmauer errichten?« 35Der Ammoniter Tobija stand neben ihm und pflichtete ihm bei: »Sollen sie doch bauen! Wenn ein Fuchs an der Mauer hochspringt, fällt sie wieder in sich zusammen!« 36Doch ich betete: »Hör doch, unser Gott, wie sie sich über uns lustig machen! Strafe sie für ihren Spott! Sorge dafür, dass ihnen ihr ganzer Besitz genommen wird und sie in ein fremdes Land verschleppt werden. 37Vergib ihnen nicht, vergiss niemals, welches Unrecht sie uns angetan haben! Denn sie haben die verspottet, die Jerusalem wieder aufbauen.« 38Trotz allem besserten wir die Mauer weiter aus, und schon bald waren ihre Lücken bis zur halben Höhe geschlossen. Denn das Volk arbeitete mit ganzer Kraft.

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Nehemia und das Volk Israel hatten ein riesiges Bauprojekt vor sich: die Stadtmauern Jerusalems wieder aufbauen. Das gefiel nicht allen, wie wir heute lesen können. Die Feinde der Juden waren gut dabei, sich über sie lustig zu machen und ihnen in ihren Plänen in die Quere zu kommen.

Und was tat Nehemia? Er ließ sich nicht einschüchtern! Er betete stattdessen zu Gott:

"Doch ich betete: Hör doch, unser Gott, wie sie sich über uns lustig machen! Strafe sie für ihren Spott!" [36]

Nehemia ließ sich von dem Auftrag, den er von Gott bekommen hatte, nicht durch üble Nachrede oder Lästereien abbringen. Er wusste sich und das gesamte Volk in Gottes Hand. In den Krisen und Anfeindungen während des Vorhabens ließ er sich nicht beirren. Er hielt am Auftrag fest und wusste, dass Gott ihn durch jedes Problem in seinem Auftrag bringen würde.

Wie gehen wir mit Spott um? Bleiben wir trotzdem an dem dran, was Gott uns eigentlich versprochen hat? Oder lassen wir uns verunsichern? Die Verse für heute dürfen uns darin ermutigen, dass es sich lohnt, an Gott festzuhalten, egal, was die Welt uns sagen will. In unserem allgemeinen Glaubensleben, aber auch in unserem ganz persönlichen Alltag, mit allen Wünschen und Träumen. Halte an dem fest, was Gott dir zugesagt hat!