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Impuls

Gott lässt mit sich reden

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

1. Mose

Kapitel 18, Vers 22–​33

ABRAHAM BITTET FÜR SODOM UND GOMORRA

22Die beiden Begleiter gingen weiter in Richtung Sodom, nur der HERR blieb noch mit Abraham zurück. 23Abraham trat näher heran und fragte: »Willst du wirklich rechtschaffene und gottlose Menschen zusammen vernichten? 24Vielleicht findest du ja fünfzig Leute in der Stadt, die nichts Böses getan haben und dir dienen. Willst du die Stadt nicht um ihretwillen verschonen? 25Lass nicht zu, dass der Schuldlose genauso sterben muss wie der Schuldige! Es wäre nicht recht, beide gleich zu behandeln. Du bist der Richter der ganzen Welt und kannst doch nicht gegen die Gerechtigkeit verstoßen!« 26Da erwiderte der HERR: »Wenn ich in Sodom fünfzig Menschen finde, die so leben, wie es mir gefällt, werde ich um ihretwillen den ganzen Ort verschonen.« 27Abraham aber ließ nicht locker: »Ich habe es nun einmal gewagt, mich einzumischen, obwohl ich nur ein vergänglicher Mensch bin, nicht viel mehr als Staub und Asche. 28Angenommen, es gibt bloß fünfundvierzig Menschen, die kein Unrecht getan haben. Willst du wegen der fehlenden fünf die ganze Stadt zerstören?« »Nein«, bekam er zur Antwort, »wenn ich fünfundvierzig finde, verschone ich die Stadt.« 29Abraham tastete sich noch weiter vor: »Und wenn es nur vierzig sind?« Gott versprach: »Auch dann vernichte ich die Stadt nicht.« 30»Bitte werde nicht zornig, wenn ich weiterrede«, bat Abraham, »vielleicht gibt es nur dreißig dort?« »Selbst dann werde ich es nicht tun.« 31Abraham setzte zum fünften Mal an: »Ich habe es nun einmal gewagt, Herr, mich einzumischen! Angenommen, es sind nur zwanzig?« Gott antwortete: »Dann werde ich die Stadt trotzdem verschonen.« 32»Mein Herr«, sagte Abraham, »bitte werde nicht zornig, wenn ich zum Schluss noch einmal spreche: Was wirst du tun, wenn dort nur zehn unschuldige Menschen wohnen?« Wieder versprach Gott ihm: »Die zehn werden verschont bleiben und ebenso die ganze Stadt.« 33Nachdem er dies gesagt hatte, ging er weiter, und Abraham kehrte zu seinem Zelt zurück.

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Abrahams Herz schlug dafür, dass Gott die Städte Sodom und Gomorra von seinem Urteil verschonen möge. Ja, da Gott ein gerechter Gott ist, wäre die Zerstörung die gerechte Strafe für ihr Fehlverhalten, lies dazu gern noch mal den Minuten-Impuls von gestern hier in der App nach. Aber: Gott ließ mit sich reden! Gott waren Abrahams Gedanken über die beiden Städte, sein Herz für die Menschen dort, nicht egal! Gott ließ tatsächlich mit sich reden. Gott respektierte die Gebete von Abraham und hörte ihnen aufmerksam zu. Er antwortete Abraham auf jedes seiner aufeinanderfolgenden einzelnen Gebete und kam ihm sogar entgegen: Gott beruhigte Abraham mit seinen Antworten und gab ihm damit die Möglichkeit, sein Herz und seine Gedanken weiterhin ehrlich mit Gott zu teilen.

Wie wäre es, wenn du die Bibelstelle für heute als eine Einladung an dich siehst, Gott ehrlich dein Herz auszuschütten: Wo siehst du Leid und bittest Gott um Bewahrung davor? Was brennt dir auf der Seele? Wo sehnst du dich nach Veränderung? Wo kannst du heute für andere im Gebet eintreten?

Gott ist und bleibt immer derselbe! Sei mutig und trau dich, Gott deine Sorgen hinzulegen und einfach ehrlich mit ihm zu sprechen. Er kennt dein Herz sowieso. Sei gespannt, inwiefern er dir in deinen Anliegen begegnen und antworten wird.

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