2. Mose
Kapitel 4, Vers 1–9
MOSES EINWÄNDE
1Mose wandte ein: »Was ist, wenn die Israeliten mir nicht glauben und nicht auf mich hören? Bestimmt sagen sie: ›Der HERR ist dir gar nicht erschienen!‹« 2Da fragte ihn der HERR: »Was hast du da in der Hand?« »Einen Stab«, erwiderte Mose. 3»Wirf ihn auf den Boden!«, befahl der Herr. Mose gehorchte, und sofort verwandelte sich der Stab in eine Schlange. Erschrocken wich Mose zurück. 4Der HERR aber forderte ihn auf: »Pack die Schlange beim Schwanz!« Mose griff nach ihr, und sie wurde in seiner Hand wieder zum Stab. 5Der HERR sagte: »Tu dies vor den Augen der Israeliten! Dann werden sie dir glauben, dass ich, der HERR, dir erschienen bin, der Gott ihrer Vorfahren, der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs. 6Und nun steck deine Hand in dein Gewand!« Mose gehorchte, und als er die Hand wieder herauszog, war sie plötzlich schneeweiß – sie war aussätzig geworden. 7»Steck die Hand noch einmal in das Gewand!«, befahl der Herr. Als Mose sie dann wieder herauszog, war der Aussatz verschwunden. Die Hand war so gesund wie der Rest seines Körpers. 8Gott sagte: »Wenn die Israeliten dir nicht glauben und das erste Zeichen nicht beachten, werden sie sicher nach dem zweiten Zeichen auf dich hören. 9Wollen sie dir aber trotz dieser beiden Zeichen nicht glauben und deine Botschaft nicht beachten, dann schöpfe Wasser aus dem Nil und gieß es auf den Boden. Dieses Wasser wird zu Blut werden!«
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Weitere Infos →Mose hatte weitere Zweifel: "Was ist, wenn die Israeliten mir nicht glauben und nicht auf mich hören? Bestimmt sagen sie: Der HERR ist dir gar nicht erschienen!" [1] Er grübelte aber nicht selbst über diese Frage nach, sondern er richtete sie direkt an Gott. Und Gott antwortete ihm: Er gab Mose mehrere Zeichen mit auf den Weg, die er einsetzen konnte, wenn ihm die Israeliten keinen Glauben schenkten. Gott ermutigte Mose, seinen Auftrag auszuführen, das Volk Israel aus der Sklaverei zu befreien. Gott machte Mose deutlich, dass er ihn sehen sowie hören würde und ihn alles andere als alleinlassen würde. Gott hatte Mose den Auftrag gegeben und Gott würde Mose deshalb auch helfen, diesen auszuführen. Die Einwände Moses disqualifizierten ihn keineswegs von dieser Aufgabe! Sie führten ihn lediglich in die notwendige Abhängigkeit von Gott, die ihn erst dazu brachte, dieser großen Aufgabe gewachsen zu sein!
Hast du Fragen an Gott? Plagen dich Zweifel an dir selbst, sodass du einem Ruf Gottes, den du auf deinem Leben spürst, nicht folgst? Dann ermutige ich dich: Tritt mit Gott in den Dialog! Das ist die beste Adresse dafür! Als sein Kind hast du die Möglichkeit, im Gebet zu ihm zu kommen (vgl. Römer 8). Du kannst dir sicher sein, dass Gott dich hört und dass er dir antworten wird. Auf seine Weise und zu seiner Zeit.
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