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Impuls

Jetzt nicht aufgeben!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

2. Mose

Kapitel 6, Vers 1–​13

GOTT WIEDERHOLT SEINEN AUFTRAG

1Der HERR antwortete Mose: »Bald wirst du sehen, was ich mit dem Pharao mache! Ich werde ihn dazu zwingen, mein Volk gehen zu lassen. Wenn er meine Macht zu spüren bekommt, wird er sogar froh sein, euch loszuwerden!« 2Gott sprach noch einmal zu Mose: »Ich bin der HERR! 3Euren Vorfahren Abraham, Isaak und Jakob bin ich als der allmächtige Gott erschienen, aber meinen Namen ›der HERR‹ habe ich ihnen nicht offenbart. 4Ich habe mit ihnen meinen Bund geschlossen und darin versprochen, ihnen das Land Kanaan zu geben, in dem sie als Fremde gelebt haben. 5Nun habe ich gehört, wie die Israeliten als Sklaven der Ägypter stöhnen. Ich habe an meinen Bund mit ihnen gedacht. 6Darum richte den Israeliten aus: Ich bin der HERR! Ich will euch von eurer schweren Arbeit erlösen und euch von der Unterdrückung durch die Ägypter befreien. Mit starker Hand werde ich die Ägypter strafen und mein Urteil an ihnen vollstrecken. Euch aber werde ich retten. 7Ich nehme euch als mein Volk an, und ich will euer Gott sein. Ja, ihr sollt erkennen, dass ich der HERR, euer Gott, bin, der euch aus der Sklaverei Ägyptens befreit! 8Ich bringe euch in das Land, das ich Abraham, Isaak und Jakob mit einem Eid versprochen habe. Ich will es euch schenken, denn ich bin der HERR!« 9Mose berichtete den Israeliten, was Gott zu ihm gesagt hatte, aber sie hörten nicht auf ihn. Sie waren erschöpft von der schweren Arbeit. Ihr Mut war gebrochen, ihre Hoffnung erloschen. 10Da sagte der HERR zu Mose: 11»Geh zum Pharao, dem König von Ägypten! Er soll die Israeliten aus dem Land ziehen lassen!« 12»Ach, HERR«, wandte Mose ein, »wenn mir schon die Israeliten nicht geglaubt haben, wie sollte dann der Pharao auf mich hören? Ich bin einfach ein zu schlechter Redner!« 13Doch der HERR sprach erneut mit Mose und Aaron und beauftragte sie, noch einmal mit den Israeliten und dem ägyptischen König zu reden; denn sie sollten das Volk Israel aus Ägypten herausführen.

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Die Lage war wirklich nicht lustig: Die Israeliten steckten in der Sklaverei in Ägypten fest. Nun wurden ihre Arbeitsbedingungen sogar noch weiter verschlechtert, weil Mose und Aaron im Auftrag Gottes zum Pharao gegangen waren, um für die Befreiung Israels zu bitten.

Doch Gott hörte hier nicht auf! Er ermutigte Mose und Aaron erneut darin, ihrer Berufung zu folgen und wieder mal zum Pharao zu gehen und ihn um die Freilassung der Israeliten zu bitten. Gott machte deutlich: "Es mag aktuell nicht so für dich aussehen, aber ich stehe zu meinem Wort!"

Die Israeliten selbst hatten die Hoffnung aufgegeben. Und auch Mose war entmutigt: "»Ach, HERR«, wandte Mose ein, »wenn mir schon die Israeliten nicht geglaubt haben, wie sollte dann der Pharao auf mich hören? Ich bin einfach ein zu schlechter Redner!«" [12] Die Worte und Taten des Pharaos hatten ganze Arbeit geleistet.

Ich frage mich, was wohl geschehen wäre, wenn Mose an diesem Punkt tatsächlich aufgegeben hätte. Bei Gott ist alles möglich. Aber wie wäre dann das Volk Israel aus der Sklaverei befreit worden? Wie wäre die gesamte biblische weitere Erzählung bis hin zu Jesus Christus und darüber hinaus weitergegangen? Gerade wenn du bereit bist, nicht mehr an das zu glauben, was Gott dir zugesagt hat, ist Folgendes ein entscheidender Punkt: Gib nicht auf! Vertraue weiter auf Gott. Er wird es gut machen!