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Impuls

Persönlich mit Gott

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

2. Mose

Kapitel 33, Vers 12–​23

MOSE TRITT FÜR SEIN VOLK EIN

12Mose sagte zum HERRN: »Du befiehlst mir, dieses Volk nach Kanaan zu bringen, aber du hast mir noch nicht gezeigt, wen du mit mir senden willst. Du hast gesagt, dass du mich ganz genau kennst und ich deine Gunst gefunden habe. 13Wenn du nun wirklich zu mir stehst, dann lass mich deine Pläne erkennen! Ich möchte dich besser verstehen, damit du auch in Zukunft an mir Gefallen hast. Denke doch daran: Dieses Volk ist dein Volk!« 14Der HERR antwortete: »Ich selbst werde dir vorangehen und dich zur Ruhe kommen lassen!« 15Mose erwiderte: »Wenn du nicht selbst voranziehst, dann schick uns nicht von hier fort! 16Woran soll man denn erkennen, dass du zu mir und diesem Volk hältst? Doch nur daran, dass du mit uns gehst! Was sonst sollte uns unterscheiden von allen Völkern auf der Erde?« 17Der HERR antwortete Mose: »Auch diesen Wunsch, den du gerade ausgesprochen hast, will ich erfüllen, denn ich habe dich gnädig angenommen und kenne dich ganz genau!« 18Mose bat: »Lass mich dich in deiner Herrlichkeit sehen!« 19Der Herr erwiderte: »Ich will an dir vorüberziehen, damit du sehen kannst, wie gütig und barmherzig ich bin. Meinen eigenen Namen ›der HERR‹ werde ich vor dir aussprechen. Ich erweise meine Gnade, wem ich will. Und über wen ich mich erbarmen will, über den werde ich mich erbarmen. 20Mein Gesicht darfst du nicht sehen, denn kein Mensch, der mich gesehen hat, bleibt am Leben! 21Aber du kannst hier bei mir auf dem Felsen stehen. 22Wenn ich dann in meiner Herrlichkeit vorüberziehe, stelle ich dich in eine Felsspalte und halte meine Hand schützend über dich, bis ich vorübergegangen bin. 23Dann ziehe ich meine Hand zurück, und du kannst mir hinterherschauen; mein Gesicht aber darf niemand sehen!«

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Gott liebte Mose. Und Gott begegnete Mose. Er gebrauchte Mose eben nicht nur, um sein Volk aus der Sklaverei aus Ägypten zu führen. Nein! Gott pflegte eine persönliche Beziehung zu seinem Mose. Eine Beziehung, die von Vertrauen geprägt war, wie wir in dieser Stelle lesen. Das finde ich so ermutigend und faszinierend! Wenn man eine Glaubensbeziehung zu Gott pflegt, dann begegnet er einem in Liebe, Gnade und darin, dass er dich sieht. Ja, dich ganz persönlich. Genau so, wie er Mose mit seinen Anliegen gesehen hat! Mose stellte eine Frage und Gott antwortete. Lies dir die Bibelstelle für heute noch mal genau durch und lass dich ermutigen, dass Gott genauso mit dir in den Dialog treten möchte und wird. Gott antwortet auf dein Gebet! Manchmal direkt und manchmal dauert es seine Zeit und immer auf seine Weise und so, wie es am besten für dich ist. Ein Beispiel aus dem Text: Mose wollte Gott in dessen Herrlichkeit sehen. Und Gott erfüllte ihm diesen Wunsch. Doch eine Sache durfte Mose nicht sehen: Gottes Gesicht. Gott erfüllte Moses Anliegen, weil er ihn liebte. Und doch handelte er auf seine Weise.

Und noch etwas: Mose tat viel für Gott. Gottes Liebe für Mose jedoch war davon nicht abhängig. Wenn du einen Dienst für Gott tust, erinnere dich daran, dass Gott genauso dennoch an einer persönlichen Beziehung zu dir interessiert ist und du nur hier die Kraft für deinen Dienst findest!