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Impuls

Charakterschule

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

4. Mose

Kapitel 11, Vers 16–​23

GOTTES HILFE

16Der HERR antwortete Mose: »Such unter den Sippenoberhäuptern von Israel siebzig Männer aus! Nimm Leute, die als zuverlässige Anführer des Volkes bekannt sind. Bring sie zum heiligen Zelt und stell dich mit ihnen dort auf! 17Dann will ich herabkommen und mit dir sprechen. Ich werde etwas von meinem Geist, der auf dir ruht, nehmen und auf sie legen. Sie sollen von nun an die Last mit dir teilen. Du musst die Verantwortung für das Volk nicht mehr allein tragen. 18Und dem Volk Israel sollst du sagen: ›Reinigt euch und macht euch bereit! Denn morgen wird euch der HERR Fleisch zu essen geben. Er hat euer Gejammer gehört, mit dem ihr ihm in den Ohren liegt. Er weiß, dass ihr Fleisch essen wollt und am liebsten wieder in Ägypten wärt! Nun, morgen werdet ihr Fleisch bekommen! 19Und das nicht nur ein, zwei Tage lang, auch nicht fünf oder zehn oder zwanzig Tage, 20nein, einen ganzen Monat lang, bis es euch zum Hals heraushängt und ihr euch davor ekelt! Denn ihr habt den HERRN, der mitten unter euch wohnt, verachtet und ihm bittere Vorwürfe gemacht, weil er euch aus Ägypten befreit hat.‹« 21Mose erwiderte: »Dieses Volk hat allein 600.000 wehrfähige Männer, und du willst uns Fleisch für einen ganzen Monat geben? 22Wie viele Schafe, Ziegen und Rinder sollen denn geschlachtet werden, damit es für alle reicht? Oder willst du alle Fische im Meer fangen, damit jeder etwas bekommt?« 23Der HERR entgegnete: »Traust du mir das etwa nicht zu? Du wirst bald sehen, ob ich mein Wort halte oder nicht!«

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CHARAKTERSCHULE

Mose hatte es wirklich nicht leicht. Er war von Gott dazu auserwählt worden, das gesamte Volk Israel aus der Sklaverei in Ägypten in das verheißene Land zu führen. Der Weg führte durch die Wüste und brachte viele Schwierigkeiten mit sich. In all dem sollte Mose Gott treu bleiben und ihm vertrauen. Mose war Gott nicht egal! Gott überließ Mose nicht einfach seinem Schicksal dieser besonderen Berufung. Nein, Gott half Mose immer wieder aktiv auf der Reise. Nun war es Gottes Anliegen, dass Mose diese große Verantwortung nicht mehr allein zu tragen hatte. Gott stellte weitere Männer an Moses Seite, die den Auftrag Gottes gemeinsam mit ihm durchführen sollten.

Und Gott antwortete noch auf etwas Weiteres: Auf das Flehen der Israeliten, endlich "bessere" Nahrung während der langen Reise zu bekommen. Gott erhörte das Gebet und gab ihnen mehr Fleisch, als sie eigentlich essen konnten. Das tat er auch, um den Israeliten zu zeigen, dass dieses "nahrhafte" Essen nicht das Wichtigste im Leben sein konnte. Eine Art Lektion für ihr Herz.

Eines zeigen diese beiden Beispiele für Gottes Einschreiten sehr genau: Gott erhört Gebet. Und zwar so, wie es für uns selbst am besten ist. Gott weiß eben, was wir wie und wann brauchen und wo er uns noch durch eine Art Charakterschule schicken möchte! (Vgl. Römer 8:28)