4. Mose
Kapitel 16, Vers 1–7
Korach hetzt das Volk auf
1-2Der Levit Korach, ein Sohn von Jizhar aus der Sippe Kehat, wollte das Volk gegen Mose aufhetzen. Drei Männer vom Stamm Ruben schlossen sich ihm an: Datan und Abiram, die Söhne von Eliab, und On, ein Sohn von Pelet. Sie brachten 250 Israeliten auf ihre Seite, führende und einflussreiche Männer. 3Gemeinsam gingen sie zu Mose und Aaron und sagten zu ihnen: »Ihr nehmt euch zu viel heraus! Wer gibt euch das Recht, euch über die Gemeinde des HERRN zu stellen? Der HERR ist mitten unter uns! Wir alle sind heilig, nicht nur ihr!« 4Als Mose das hörte, warf er sich zu Boden und betete. 5-7Dann sagte er zu Korach und den anderen: »Morgen wird der HERR zeigen, wer zu ihm gehört und heilig ist. Darum kommt morgen zum Heiligtum, du, Korach, und alle deine Leute. Bringt Räucherpfannen mit, legt glühende Holzkohle hinein und streut etwas von der vorgeschriebenen Weihrauchmischung darüber. Dann werden wir sehen, wer heilig ist, denn der HERR wird nur den in die Nähe des Heiligtums lassen, den er dazu bestimmt hat. Ihr Leviten seid es, die sich zu viel herausnehmen!«
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Weitere Infos →Mose hatte ordentlich mit Gegenwind zu tun. Nach all dem, was Gott durch ihn gewirkt hatte – man bedenke alleinig den Auszug der Israeliten aus Ägypten, den entscheidenden Befreiungsschlag –, wurden nun einige Männer gegen Mose aufgehetzt. Sie zweifelten an, dass Mose überhaupt von Gott dazu beauftragt worden war. Und das taten sie, obwohl es so sichtbar war, dass Gott Mose den Auftrag erteilt hatte.
Wie reagierte Mose? Er rastete nicht aus. Nein, zunächst betete er (vgl. V. 4). Und dann wusste Mose, dass Gott für ihn war, und so traf er eine Vereinbarung mit seinen Gegnern, bei der Gott selbst bezeugen würde, dass Mose von Gott beauftragt worden war, das Volk Israel zu leiten (vgl. V. 5-7).
Wie gehst du damit um, wenn Menschen gegen dich sind? Wie reagierst du, wenn Menschen dich und Gottes Güte für dich infrage stellen? Aufbrausend zu reagieren, ist sicherlich der Weg, der uns Menschen am nächsten liegt. Und doch hat Gott eine größere Perspektive! Wie wäre es, wenn du beim nächsten Mal ins Gebet gehst und Gott bittest, dir seine Güte und seine Gedanken über dich neu zu zeigen? Vielleicht schenkt Gott dir tatsächlich Weisheit darüber, wie du auch diesen Zweiflern zeigen kannst, dass Gott für dich ist (vgl. Jakobus 1:5-6).