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Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Soziales Leben

4. Mose

Kapitel 16, Vers 8–​15

Das aufgehetzte Volk

8Dann wandte er sich noch einmal an Korach und seine Leute und mahnte sie: »Hört zu, ihr Leviten! 9Der Gott Israels hat aus diesem ganzen Volk euch dazu auserwählt, in seine Nähe zu kommen. Er hat euch beauftragt, die Arbeiten an seinem Heiligtum zu verrichten und damit dem ganzen Volk zu dienen. Ist euch das noch zu wenig? 10Du und deine Verwandten vom Stamm Levi, ihr dürft doch immer in der Nähe des Herrn sein! Aber das reicht euch offenbar nicht! Ihr wollt auch noch Priester werden. 11Doch denkt daran: Wenn ihr Aaron sein Amt als Priester streitig macht, lehnt ihr euch gegen den HERRN auf! Ja, gegen ihn habt ihr euch zusammengerottet!« 12Dann ließ Mose Datan und Abiram zu sich rufen. Die beiden aber lehnten ab: »Wir kommen nicht! 13Du hast uns aus Ägypten herausgeholt, wo wir mehr als genug Milch und Honig hatten, und jetzt verenden wir hier in der Wüste. Bist du noch nicht zufrieden? Musst du dich auch noch als Herrscher aufspielen? 14Wo ist denn das verheißene Land, in dem es angeblich Milch und Honig im Überfluss gibt? Wo sind die Felder und Weinberge, die wir bekommen sollten? Du willst die Leute wohl für dumm verkaufen! Nein, wir kommen nicht!« 15Da wurde Mose sehr zornig und bat den HERRN: »Nimm ihr Opfer nicht an! Ich habe keinem von ihnen je etwas getan. Nicht einmal einen Esel habe ich ihnen weggenommen.«

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Korach, ein frustrierter Typ aus dem Stamm Levi, schaffte es mit ein paar Komplizen, das Volk immer mehr gegen den Leiter Mose aufzuwiegeln. Motor dieses Aufstands war scheinbar Neid. Nun lesen wir davon, wie Mose persönlich zu Korach sprach. Er versuchte, ihm zuerst einmal nahezulegen, dass er und damit sein gesamter Stamm nicht unbedeutend waren (vgl. V. 8-10).

Danach machte Mose Korach unmissverständlich klar, dass er sich mit seinem Verhalten nicht nur gegen ihn oder Aaron auflehnte, sondern letztendlich auch gegen Gott selbst (vgl. V. 11). Gott hatte Mose als Leiter des Volkes eingesetzt. Anschließend wollte Mose auch mit den Komplizen reden, doch die wiesen ihn mit einer respektlosen Antwort ab (vgl. V. 12-14).

Vielleicht kennst du selbst solche verfahrenen Situationen aus deinem Leben. Sicherlich führst du kein Volk, doch mit großer Wahrscheinlichkeit hast du auch bereits Gegenwind bei Dingen erlebt, die du für Gott getan hast. Vielleicht war es auch nur der Moment, als du herausgefunden hast, dass hinter deinem Rücken schlecht über dich geredet wurde. Wie geht man damit nur um?

Mose tat drei Sachen, von denen wir im gesamten Kapitel 16 lesen: Zuerst betete er, dann suchte er das Gespräch und später würde er die Sache an Gott abgeben. Eine starke Reihenfolge! Ich glaube, die ist bis heute gültig.