4. Mose
Kapitel 16, Vers 16–24
Der Herr greift ein
16Dann forderte Mose Korach auf: »Morgen sollst du mit allen deinen Leuten vor dem HERRN erscheinen! Auch Aaron wird da sein. 17Jeder soll eine Pfanne mit Weihrauch für den HERRN mitbringen, auch du selbst und Aaron.« 18So kamen die 250 Männer Korachs am folgenden Tag mit ihren glühenden Räucherpfannen zum Eingang des heiligen Zeltes. Auch Mose und Aaron waren dort, 19und die übrigen Israeliten versammelten sich ebenfalls. Es war Korach gelungen, das ganze Volk gegen Mose und Aaron aufzuwiegeln. Da erschien der HERR in seiner Herrlichkeit, und alle Israeliten sahen es. 20Er befahl Mose und Aaron: 21»Verlasst dieses Volk, denn ich werde es auf einen Schlag vernichten!« 22Doch die beiden warfen sich zu Boden und riefen: »O Gott, du hast doch alles, was lebt, geschaffen! Willst du ein ganzes Volk ausrotten, nur weil ein einziger Mann gesündigt hat?« 23Der HERR antwortete Mose: 24»Dann befiehl den Israeliten, sich von den Zelten Korachs, Datans und Abirams zurückzuziehen!«
© Biblica, Inc.
Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.
“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.
Weitere Infos →Gottes Zorn war entbrannt: Korach und seine Leute hatten sich gegen Gott aufgelehnt, davon lasen wir in den vergangenen Tagen. Nun wollte er ihnen und allen anderen ein für alle Mal deutlich machen, dass er allein Gott ist und es niemand wagen sollte, ihn und seine Macht infrage zu stellen. Dafür wählte Gott sehr heftige Konsequenzen. So heftig, dass Mose und Aaron für die Anfechter Gottes eintraten:
"O Gott, du hast doch alles, was lebt, geschaffen! Willst du ein ganzes Volk ausrotten, nur weil ein einziger Mann gesündigt hat?" [22]
Und Gott ließ sich auf eine Milderung der Strafe ein. Das Volk Israel sollte nicht zu Schaden kommen für die Sünden eines Einzelnen (vgl. V. 23). Und dennoch würde es ein hartes Gericht über alle damaligen Aufrührer gegen Gott geben, wie wir in der morgigen Bibelstelle lesen werden …
Ja, Gott kann zornig sein: zornig auf Sünde gegen ihn. Das macht insbesondere das Alte Testament an verschiedenen Stellen immer wieder deutlich, so auch an dieser für heute. Während der letzten Tage durften wir Weihnachten feiern. Die Bibelstelle für heute rückt Weihnachten noch mal in ein entscheidenderes Licht: Durch Jesus Christus wird der Zorn Gottes gestillt! Jeder, der an Jesu stellvertretenden Opfertod am Kreuz für die eigenen Sünden glaubt, wird zu Gottes Kind, ist erlöst und dem Zorn Gottes nicht mehr ausgeliefert! (Vgl. Römer 5:8-11)