1. Mose
Kapitel 24, Vers 1–14
EINE FRAU FÜR ISAAK
1Abraham war mittlerweile sehr alt geworden. Der HERR hatte sein Leben gesegnet und ihm in jeder Hinsicht Gutes getan. 2Eines Tages sagte Abraham zu seinem Hausverwalter, der sein ältester Knecht war: »Als Zeichen des Schwures lege die Hand auf meinen Unterleib 3und schwöre beim HERRN, dem Gott über Himmel und Erde, dass du meinen Sohn Isaak keine Kanaaniterin heiraten lässt! Er soll keine Frau aus dieser Gegend nehmen. 4Geh in meine Heimat und such in meiner Verwandtschaft eine Frau für ihn aus!« 5»Aber was ist, wenn die Frau nicht mitkommen will?«, fragte der Knecht. »Soll ich dann deinen Sohn in das Land zurückbringen, aus dem du damals weggezogen bist?« 6»Auf keinen Fall!«, erwiderte Abraham. 7»Denn der HERR, der Gott des Himmels, hat mir aufgetragen, meine Heimat und mein Elternhaus zu verlassen, und er hat mir versprochen, meinen Nachkommen dieses Land hier zu geben. Er wird seinen Engel vor dir herschicken und dafür sorgen, dass du eine Frau für meinen Sohn findest. 8Wenn die Frau nicht mitkommen will, dann bist du nicht mehr an diesen Schwur gebunden. Niemals aber darfst du Isaak in meine Heimat zurückbringen!« 9Da legte der Knecht seine Hand auf Abrahams Unterleib und schwor ihm, alles zu tun, was Abraham gesagt hatte. 10Er belud zehn Kamele Abrahams mit wertvollen Geschenken und ritt nach Mesopotamien in die Stadt, in der die Familie von Abrahams Bruder Nahor lebte. 11Als er ankam, hielt er an einem Brunnen kurz vor der Stadt und ließ dort die Kamele lagern. Es war gegen Abend – etwa die Zeit, in der die Frauen aus der Stadt kommen, um Wasser zu schöpfen. 12»Ach, HERR, du Gott meines Herrn Abraham«, betete er, »sei gut zu meinem Herrn und erfülle seinen Wunsch! Bitte lass doch meinen Plan gelingen! 13Ich stehe hier am Brunnen, und gleich kommen die Mädchen aus der Stadt, um Wasser zu holen. 14Ich werde eine von ihnen fragen, ob sie mir zu trinken gibt. Wenn sie dann antwortet: ›Natürlich, trink nur; ich will auch deinen Kamelen Wasser geben!‹, dann bin ich überzeugt, dass sie es ist, die du für Isaak ausgesucht hast! So weiß ich, dass du den Wunsch meines Herrn erfüllt hast.«
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Weitere Infos →Für Gott ist es wichtig, dass seine Kinder nicht an andere Götter glauben. Er möchte ihre Herzen und damit auch ihr Leben davor bewahren, in die Irre zu laufen. Daher war es Gott auch ein großes Anliegen, dass Isaak nun eine Frau fand, die den gleichen Glauben an Gott teilte wie Isaak selbst. Dafür gab er diese konkrete Anweisung an den Knecht Abrahams, wie wir sie in den Bibelversen für heute lesen. Gott ist sich wirklich nicht zu schade, in konkreten Situationen auch konkrete Anweisungen zu geben! So übrigens auch in deinem Leben. Du darfst ihn darum bitten, dir Weisheit für Entscheidungen zu geben, die dir Leben in Fülle bringen werden, wie er es in seinem Wort verspricht (vgl. dazu gern Jakobus 1:5+6).
Der Diener hat nun diesen klaren Auftrag bekommen. Und er handelte auch danach. Bei seiner Reise ließ Gott ihn nicht allein! Er ging mit ihm mit. Der Diener wusste: Er konnte Gott auch mitten auf seiner Reise darum bitten, ihm weiterhin die Weisheit zu geben und sogar konkrete Zeichen zu senden, um den Auftrag zu erfüllen (vgl. V. 12-14). Auch hier die praktische Ermutigung an dich: Vielleicht hast du dich schon auf einen Ruf Gottes hin in Bewegung gesetzt. Auch hier lässt Gott dich nicht allein! So wie der Diener in der Bibelstelle für heute darfst du Gott gerade jetzt um seine Zeichen und Führung bitten!
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