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Impuls

Gott Steht Für Uns Ein

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Apostelgeschichte

Kapitel 4, Vers 23–​31

DER BERICHT AN DIE GEMEINDE

23Kaum waren Petrus und Johannes frei, gingen sie zu den anderen Gläubigen und berichteten, was ihnen die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes angedroht hatten. 24Da beteten alle gemeinsam zu Gott: »Herr, du hast den Himmel, die Erde und das Meer erschaffen und dazu alles, was lebt. 25Es sind deine Worte, die unser Vater David, dein Diener, durch den Heiligen Geist gesprochen hat: ›Warum geraten die Völker in Aufruhr? Weshalb schmieden sie Pläne, die doch zu nichts führen? 26Die Mächtigen dieser Welt rebellieren. Sie verschwören sich gegen Gott und den König, den er erwählt und eingesetzt hat.‹ 27Genau das ist in dieser Stadt geschehen. Sie haben sich verbündet: Herodes und Pontius Pilatus, Menschen aus anderen Völkern und ganz Israel. Sie sind eins geworden im Kampf gegen Jesus, deinen heiligen Diener, den du als Retter zu uns gesandt hast. 28Doch sie erfüllten nur, was du in deiner Macht schon seit langem geplant und beschlossen hattest. 29Und nun, Herr, höre ihre Drohungen! Hilf allen, die an dich glauben, deine Botschaft mutig und unerschrocken weiterzusagen. 30Zeig deine Macht! Lass Heilungen, Zeichen und Wunder geschehen, wenn wir den Namen von Jesus, deinem heiligen Diener, anrufen!« 31Als sie gebetet hatten, bebte die Erde an dem Ort, wo sie zusammengekommen waren. Sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündeten furchtlos Gottes Botschaft.

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Wow! Was für eine ermutigende Erzählung! Ich meine, den Aposteln wird von den Führern des Volkes der Mund verboten. Sie dürfen nicht mehr von Jesus erzählen, sonst kommen sie in echte Schwierigkeiten! Und was tun die bedrohten Apostel? Sie fangen an, zu beten. Und Gott antwortet ihnen direkt: „Als sie gebetet hatten, bebte die Erde an dem Ort, wo sie zusammengekommen waren. Sie wurden alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und verkündeten furchtlos Gottes Botschaft.“ (V. 31)

Wenn ich den Text so lese, denke ich an die verfolgten Christen in dieser Welt. Menschen werden bis heute gefoltert, gequält und getötet, weil sie gegen den Machtwillen ihrer Herrscher von Jesus Christus erzählen und Kirchen gründen. Unvorstellbar - aber leider die bittere Wahrheit. Bestes Beispiel dafür bleibt leider die Schreckensherrschaft in Nordkorea ... Ich frage mich, wie diese verfolgten Menschen wohl den Textabschnitt für heute lesen. Und ich bin überzeugt davon, dass Gott ihre Gebete genauso erhört und beantwortet, wie er es auch bei seinen Aposteln damals getan hat. Denn Gott steht zu seinem Wort! Er gibt den Bedrängten Kraft. Er stärkt die Schwachen. Und er steht für die Menschen ein, die für ihn einstehen! Ich darf also ermutigt sein, ebenfalls für Jesus einzustehen. In Deutschland lebe ich in Religionsfreiheit. Ich darf von Jesus erzählen und ich darf auch Kirchen gründen. Die Verfolgung in meinem Leben bestand bisher nie darin, dass ich ernsthafte Probleme bekommen hätte. Es waren vielleicht nur ein paar beleidigende Worte für meinen Glauben an Jesus. Aber selbst durch solch eine verhältnismäßig „leichte“ Verfolgung habe ich mir öfters mal meinen Mund verbieten lassen. Und dieser Mut und diese Glaubenskraft der Apostel sind für mich auch heute wieder eine Inspiration, dass Gott für mich einstehen wird, wenn ich für ihn einstehe. Wie sieht's bei dir aus? Lässt du dich da auch ermutigen?