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Impuls

Wem dienst du?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Galater

Kapitel 1, Vers 6–​10

ES GIBT NUR EINEN WEG ZU GOTT

6Ich wundere mich sehr über euch. Gott hat euch doch in seiner Gnade das neue Leben durch Jesus Christus geschenkt, und ihr kehrt ihm so schnell wieder den Rücken. Ihr meint, einen anderen Weg zur Rettung gefunden zu haben? 7Doch es gibt keinen anderen! Es gibt nur gewisse Leute, die unter euch Verwirrung stiften, indem sie die Botschaft von Christus ins Gegenteil verkehren wollen. 8Wer euch aber einen anderen Weg zum Heil zeigen will als die rettende Botschaft, die wir euch verkündet haben, den wird Gottes Urteil treffen – auch wenn wir selbst das tun würden oder gar ein Engel vom Himmel. 9Ich sage es noch einmal: Wer euch eine andere Botschaft verkündet, als ihr angenommen habt, den soll Gottes Urteil treffen! 10Rede ich den Menschen nach dem Munde, oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen.

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Paulus teilt in den Versen für heute mal wieder ordentlich aus. Und das ist sehr gut so! Wir Menschen brauchen manchmal so klare Worte. Die Wahrheit kitzelt in den Ohren, das stimmt. Besonders eines ist Paulus wichtig: Wer eine andere Botschaft als die vom Evangelium von Jesus Christus verkündigt, den soll Gottes Urteil treffen! (V. 9) Man spürt richtig, wie emotional bewegt Paulus davon ist, dass Leute versuchen, die Wahrheit über Jesus als Sohn Gottes zu verdrehen. Weil er weiß, dass es der Gemeinde in Galatien einfach alles andere als guttut.

Folgender Gedanke: Hat sich die Lage heute wirklich so sehr verändert? Ich befürchte, dass sie es nicht hat. Sogar ganz im Gegenteil. Unsere Gemeinden und Kirchen sind teilweise voll mit Predigern, Rednern und Pastoren, die Menschen lieber nach dem Mund reden und Beifall haben wollen, als die biblische Wahrheit zu erzählen. Ich selbst darf auch ab und an mal predigen und muss mir diese Frage wie jede/r andere Prediger/in stellen: "Rede ich den Menschen nach dem Mund oder geht es mir darum, Gott zu gefallen? Erwarte ich, dass die Menschen mir Beifall klatschen? Dann würde ich nicht länger Christus dienen." (V. 10) Harte Frage. Ja. Denn sie fordert von mir und jeder/jedem Prediger/in eine Entscheidung. Wem diene ich, Gott oder den Menschen? Bin ich mutig und stehe zu der biblischen Wahrheit, dass es sowohl Himmel als auch Hölle geben wird? Erzähle ich offen davon, dass Menschen eine Entscheidung für Jesus treffen und deshalb mit dem Heiligen Geist erfüllt sein müssen, um als Kinder Gottes einmal in der Ewigkeit bei ihm sein zu dürfen? Denn ja, Menschen können mich deshalb verachten oder belächeln, doch wichtig ist und bleibt, dass die Wahrheit nicht verwässert wird. Denn will ich Menschen wirklich "Honig ums Maul schmieren" und liebe sie nicht genug, um ihnen von der Wahrheit zu erzählen, die sie befreit? Nur ein paar Gedanken, doch ich glaube, sie sind relevant, und ich hoffe, sie ermutigen dich!