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Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

2. Korinther

Kapitel 11, Vers 1–​15

GEGEN FALSCHE APOSTEL

1Ihr gestattet mir sicher, dass ich mich jetzt auch einmal töricht verhalte. 2Denn ihr müsst verstehen: Ich werbe geradezu eifersüchtig um euch, so wie Gott um euch wirbt. Wie ein Vater seine Tochter einem einzigen Mann anvertraut, so habe ich euch mit Christus verlobt, um euch ihm als unberührte Braut zuzuführen. 3Zurzeit aber fürchte ich, dass mir dies nicht gelingt. Denn wie schon am Anfang die Schlange Eva mit ihrer List verführte, so könnte es auch euch gehen: Auch ihr könntet in eurem Denken verwirrt und davon abgebracht werden, einzig und allein Christus zu lieben und an ihn zu glauben. 4Ihr lasst euch nämlich leicht verführen. Wenn jemand daherkommt und etwas ganz anderes über Jesus sagt, als wir euch gelehrt haben, dann schenkt ihr ihm bereitwillig Glauben. Ihr empfangt bedenkenlos einen anderen Geist als den Geist Gottes und nehmt eine andere Botschaft an als die, die wir euch gebracht haben. 5Ich stehe diesen ach so großartigen Aposteln, vor denen ihr solchen Respekt habt, in nichts nach. Das weiß ich. 6Vielleicht bin ich kein besonders geschickter Redner, aber was meine Erkenntnis der rettenden Botschaft betrifft, nehme ich es gern mit ihnen auf. Das habe ich euch gegenüber in jeder Hinsicht klar bewiesen. 7Habe ich etwa ein Unrecht begangen, als ich euch Gottes rettende Botschaft verkündet habe, ohne etwas für meinen Lebensunterhalt zu erwarten? Zu euren Gunsten habe ich auf alles verzichtet und mich selbst erniedrigt, um euch zu ehren. 8Weil ich euch dienen wollte, habe ich andere Gemeinden geradezu beraubt und Geld von ihnen genommen. 9Auch als ich während meines Aufenthaltes bei euch in Not geriet, musstet ihr nichts für mich zahlen. Zu Hilfe kamen mir die Gemeinden aus Mazedonien. Sie ließen mir durch einige Brüder etwas zukommen, so dass ich euch niemals zur Last gefallen bin. Und dabei wird es auch in Zukunft bleiben. 10So wahr Christus in mir lebt und er die Wahrheit ist: Niemand in der ganzen Provinz Achaja wird mir diesen Ruhm nehmen können! 11Verzichte ich etwa auf eure Unterstützung, weil ich euch nicht liebe? Gott weiß, wie sehr ich euch liebe! 12Trotzdem will ich auch in Zukunft kein Geld von euch annehmen. Denn gewisse Leute sollen keine Gelegenheit bekommen, sich mit uns als Apostel auf eine Stufe zu stellen und zu behaupten, sie würden sich ebenso verhalten wie wir. In Wirklichkeit unterscheiden wir uns in vielem! 13Denn sie sind falsche Apostel, Betrüger, die lediglich behaupten, sie seien Apostel von Christus. 14Aber das ist nicht weiter verwunderlich! Gibt sich nicht sogar der Satan als Engel des Lichts aus? 15Kein Wunder, wenn auch seine Helfer im Namen der Gerechtigkeit auftreten! Doch sie werden ihr verdientes Ende finden.

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In den Zeilen für heute spürt man regelrecht das blutende Herz von Paulus über den Zustand der Gemeinde in Korinth. Er war es, der den Korinthern von Jesus Christus berichtet hatte. Dass Jesus sie liebt und für ihre Sünden am Kreuz gestorben ist. Paulus hat seinen Auftrag als Apostel Jesu ernst genommen und voller Hingabe die rettende Botschaft an die Korinther übermittelt. Und jetzt muss Paulus dabei zuschauen, wie andere Prediger kommen, sich ebenfalls als Apostel Jesu ausgeben - es in Wirklichkeit aber nicht sind. Sie führen seine liebgewonnenen Korinther auf einen falschen Weg. Das bricht Paulus das Herz.

Bis heute passiert genau das immer mal wieder in unseren Gemeinden und Kirchen, überall auf der Welt: Es wird ein falsches Evangelium gepredigt. Am Ende gibt es nur eine einzige Wahrheit. Und diese Wahrheit ist Jesus Christus selbst. Es gibt nicht mehrere Wahrheiten, bei denen jeder an seine eigene glauben darf. Nein, es gibt nur eine Wahrheit. Jesus. Jede/r Prediger/in - und wenn sie oder er noch so sehr davon berichtet, von Gott selbst in ihr oder sein Amt berufen worden zu sein - muss sich an dieser einen Wahrheit messen. Weist diese/r Prediger/in auf Jesus Christus hin oder nicht? Nimmt sie oder er die Bibel, das Wort Gottes, ernst? Oder verwässert sie oder er die Wahrheit der Bibel? Natürlich hat kein Mensch Gott vollends verstanden. Hellhörig sollte ich allerdings werden, wenn ein/e Prediger/in nicht zugibt, dass er oder sie auch mal irren kann. Oder wenn sie oder er keinerlei Korrekturen zulässt und sich nicht mit der biblischen Wahrheit auseinandersetzen will.

Nicht jeder Person sollte ich folgen. Keine Person weiß wirklich, wo entlang der richtige Weg geht. Gott hat dir und mir selbst Verstand, Herz und vor allem den Heiligen Geist gegeben, um anhand der Bibel zu prüfen, was stimmt und was eben nicht. Hier liegt unsere Verantwortung.