Matthäus
Kapitel 26, Vers 1–5
Verschwörung gegen Jesus
1Als Jesus diese Rede beendet hatte, sagte er zu seinen Jüngern: 2»Ihr wisst, dass übermorgen das Passahfest beginnt. Dann wird der Menschensohn an die Menschen ausgeliefert und ans Kreuz genagelt werden.« 3Zu derselben Zeit versammelten sich die obersten Priester und die führenden Männer des Volkes im Palast des Hohenpriesters Kaiphas. 4Sie berieten darüber, wie sie Jesus heimlich festnehmen und umbringen lassen könnten. 5Sie waren sich aber einig: »Es darf auf keinen Fall während der Festtage geschehen, damit es nicht zu einem Aufruhr im Volk kommt.«
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Weitere Infos →Mit diesem Abschnitt beendete Jesus seine öffentlichen Lehren und er sprach Klartext mit seinen Jüngern:
"Ihr wisst, dass übermorgen das Passahfest beginnt. Dann wird der Menschensohn an die Menschen ausgeliefert und ans Kreuz genagelt werden." [2]
Während seine Gegner heimlich Pläne schmiedeten, sprach Jesus ganz offen. Er wusste, was kommen würde, und er ging diesen Weg bewusst.
Für die Jünger muss diese Ankündigung erschütternd gewesen sein. Sie hatten noch nicht verstanden, dass gerade durch Leid und Kreuz Gottes Rettungsplan sichtbar werden würde. Mich erstaunt an dieser Stelle jedoch auch, dass die religiösen Führer glaubten, SIE hätten die Kontrolle. Doch in Wahrheit erfüllte sich hier bereits Gottes Plan. Jesu Tod geschah nicht zufällig, sondern aus Liebe, damit wir gerettet werden.
Auch in unserem Leben gibt es Momente, in denen andere über uns bestimmen, oder Situationen, die uns ohnmächtig machen. Vielleicht stehst du momentan vor einer Prüfung, einem schwierigen Gespräch oder du fühlst dich unfair behandelt. Matthäus 26 erinnert uns: Gott behält den Überblick. Keine Intrige und keine Angst ist größer als seine Liebe.
Jesus vertraute seinem himmlischen Vater und ging mutig voran. Das ist auch eine Einladung für uns, nicht in Panik zu verfallen, sondern Gott zu vertrauen – Schritt für Schritt. Denn sein Plan ist größer als unsere Angst.