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Impuls

Guter Umgang Miteinander

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Matthäus

Kapitel 5, Vers 21–​26

VERSÖHNUNG MIT DEM GEGNER

21 »Wie ihr wisst, wurde unseren Vorfahren gesagt: ›Du sollst nicht töten! Wer aber einen Mord begeht, muss vor ein Gericht gestellt werden.‹ 22 Doch ich sage euch: Schon wer auf seinen Mitmenschen zornig ist, gehört vor Gericht. Wer zu ihm sagt: ›Du Schwachkopf!‹, der gehört vor den Hohen Rat, und wer ihn verflucht, der verdient es, ins Feuer der Hölle geworfen zu werden. 23 Wenn du also deine Opfergabe zum Altar bringst und dir fällt dort ein, dass jemand dir etwas vorzuwerfen hat, 24 dann lass dein Opfer am Altar zurück, geh zu deinem Mitmenschen und versöhne dich mit ihm. Erst danach bring Gott dein Opfer dar. 25 Wenn du jemandem etwas schuldig bist, dann setz alles daran, dich noch auf dem Weg zum Gericht mit deinem Gegner zu einigen. Sonst wird er dich dem Richter übergeben, und dieser wird dich verurteilen und vom Gerichtsdiener ins Gefängnis stecken lassen. 26 Ich versichere dir: Von dort wirst du nicht eher wieder herauskommen, bis du auch den letzten Rest deiner Schuld bezahlt hast.«

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Unser Umgang miteinander ist Gott nicht egal. Manchmal ist mir nicht bewusst, wie sehr es auch Gott verletzen muss, wenn ich schlecht mit einem Menschen umgehe. Vielleicht ist es auch nur eine eifersüchtige Bemerkung oder eine unüberlegte Kritik. Gott kann eben mein ganzes Herz anschauen und prüft meine Motive. Dass Gott sich so sehr in den Umgang von uns Menschen einmischen möchte, hat aber ein absolut gutes und liebevolles Motiv! Er ist nämlich an gesunden Beziehungen interessiert. Er wünscht sich gegenseitige Wertschätzung und Vergebung. Das befähigt uns auch, mit einem reinen Herzen vor Gott zu treten und deshalb eng mit ihm verbunden zu sein.