1. Mose
Kapitel 3, Vers 20–24
DAS LEBEN NACH EDEN
20Adam gab seiner Frau den Namen Eva (»Leben«), denn sie sollte die Stammmutter aller Menschen werden. 21Gott, der HERR, machte für die beiden Kleider aus Fell und legte sie ihnen an. 22Dann sagte er: »Nun ist der Mensch geworden wie wir, weil er Gut und Böse erkennen kann. Auf keinen Fall darf er noch einmal zugreifen und auch noch von dem Baum essen, dessen Frucht Leben schenkt – sonst lebt er ewig!« 23Darum schickte er ihn aus dem Garten Eden fort und gab ihm den Auftrag, den Ackerboden zu bebauen, aus dem er ihn gemacht hatte. 24So kam es also, dass die Menschen aus dem Garten vertrieben wurden. An dessen Ostseite stellte Gott Keruben mit flammenden Schwertern auf. Sie sollten den Weg zu dem Baum bewachen, dessen Frucht Leben schenkt.
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Weitere Infos →Der Mensch hat echt ziemlich großen Mist gebaut: Er hat von der verbotenen Frucht gegessen. Adam und Eva haben sich bewusst gegen Gottes Gebot entschieden und mussten nun mit den Konsequenzen leben. Ich denke, dass der allmächtige Gott jede Möglichkeit gehabt hätte, sie für ihren Fall aus dem Leben zu nehmen. (Ob man das nun gerechtfertigt finden mag oder nicht.) Doch er tat es nicht! In den Versen für heute lesen wir sogar davon, wie Gott ihnen bewusst neue Grenzen gab: Er half ihnen, indem er ihnen Gewänder aus Fell gab, um ihre Nacktheit voreinander zu verbergen. Er sorgte dafür, dass die Menschen nicht noch einen weiteren Fehler begehen würden, und verbannte sie daher aus dem Garten, der von nun an außerdem bewacht wurde.
Ich denke mir dabei: Wenn ich mal richtig Mist gebaut habe, ist Gott bereit dazu, mir dennoch zu helfen. Ich bin ihm dann nicht egal! Vielmehr kümmert er sich stattdessen um mich! Er ist weiterhin für mich und wird mir helfen, mein Leben weiterhin zu gestalten. Gott ist dazu bereit, so etwas wie Schadensbegrenzung zu betreiben. Lass das doch heute dein Anstupser sein, neu auf Jesus zuzugehen, mit ihm ins Gespräch zu kommen – egal, was auch immer du getan hast.