1. Korinther
Kapitel 3, Vers 9–17
JEDER HAT VERANTWORTUNG
9Wir sind Gottes Mitarbeiter, ihr aber seid Gottes Ackerland und sein Bauwerk. 10Gott hat mir in seiner Gnade den Auftrag und die Fähigkeit gegeben, wie ein geschickter Bauleiter das Fundament zu legen. Doch andere bauen nun darauf weiter. Und jeder muss genau darauf achten, wie er diese Arbeit fortführt. 11Das Fundament, das bei euch gelegt wurde, ist Jesus Christus. Niemand kann ein anderes legen. 12Allerdings kann man mit den unterschiedlichsten Materialien weiterbauen. Manche verwenden Gold, Silber, kostbare Steine, andere nehmen Holz, Schilf oder Stroh. 13Doch an dem Tag, an dem Christus sein Urteil spricht, wird sich zeigen, womit jeder gebaut hat. Dann nämlich wird alles im Feuer auf seinen Wert geprüft, und es wird sichtbar, wessen Arbeit den Flammen standhält. 14Hat jemand fest und dauerhaft auf dem Fundament Christus weitergebaut, wird Gott ihn belohnen. 15Geht aber sein Werk in Flammen auf, wird er seinen Lohn verlieren. Er selbst wird zwar gerettet werden, aber nur mit knapper Not, so wie man jemanden aus dem Feuer reißt. 16Wisst ihr nicht, dass ihr Gottes Tempel seid und dass Gottes Geist in eurer Mitte wohnt? 17Wer diesen Tempel zerstört, den wird Gott ins Verderben stürzen. Denn Gottes Tempel ist heilig, und dieser Tempel seid ihr!
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Weitere Infos →Paulus ruft die Gemeinde in Korinth zur Mitarbeit auf. Als Apostel hat er die Gemeinde gegründet, indem er ihr vom Evangelium Jesu Christi berichtete. Paulus durfte das Fundament legen, doch nun sind die Christen in Korinth gefragt, auf diesem Fundament weiterzubauen. Sie sollen sich nicht zurücklehnen und den Gottesdienst und das Gemeindeleben als Show genießen. Vielmehr dürfen sie mitgestalten, anderen Menschen von Jesus Christus berichten und selbst im Leben anderer Menschen dieses sichere Fundament namens Jesus Christus legen.
Klingt nach "Werkgerechtigkeit"? Fehlanzeige! Denn selbst wenn die Christen in Korinth nicht aktiv am Reich Gottes mitarbeiten, kommen sie in den Himmel. (vgl. V. 15) Allein der Glaube an Jesus Christus reicht, um auf ewig bei Gott sein zu dürfen. Das gleiche Prinzip galt nicht nur für die Korinther, sondern gilt ebenfalls für dich und mich heute: Der Glaube rettet uns. Und doch hält Gott noch so unendlich viel mehr für dich und mich bereit! Bereits in unserem Leben hier auf der Erde dürfen wir Wunder erleben, eine lebendige Beziehung zu Jesus Christus führen, das Leben in seiner Fülle genießen. Das alles wird in der Ewigkeit natürlich ein komplett anderes Level erreichen, doch Gott möchte dich und mich dafür begeistern, schon während der Lebenszeit in enger Verbindung zu ihm zu stehen und daher die Berufung zu kennen, die er für uns hat. Ich nenne dir noch eine Sache: Gott hätte dich und mich bereits längst sterben lassen können, wenn er nicht noch etwas mit dir und mir vorhätte. Es lohnt sich, nach seinen Wegen zu fragen. Bereits hier auf der Erde. Am besten gleich heute. Er möchte dich gebrauchen.