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Impuls

Jesus hat alles überwunden

Lucas Pöpelvon Lucas Pöpel
Glaubensleben

Johannes

Kapitel 16, Vers 25–​33

LASST EUCH NICHT ENTMUTIGEN!

25»Bisher habe ich das, was ich euch sagen wollte, anhand von Beispielen erklärt. Aber schon bald wird das nicht mehr nötig sein. Dann werde ich euch ohne Bilder und Umschreibungen zeigen, wer der Vater ist. 26Von diesem Tag an werdet ihr euch auf mich berufen, wenn ihr zu ihm betet. Damit meine ich nicht, dass ich den Vater bitten muss, euer Gebet zu erhören. 27Denn der Vater selbst liebt euch, weil ihr mich liebt und daran glaubt, dass ich von Gott gekommen bin. 28Ja, ich war beim Vater und bin in die Welt gekommen, und jetzt verlasse ich sie wieder, um zum Vater zurückzukehren.« 29Seine Jünger erwiderten: »Jetzt redest du klar und deutlich zu uns, ohne Gleichnisse und Bilder. 30Nun haben wir erkannt, dass du alles weißt. Du kennst unsere Fragen, noch ehe wir sie dir gestellt haben. Darum glauben wir dir, dass du von Gott gekommen bist.« 31»Jetzt glaubt ihr? Tatsächlich?«, fragte Jesus. 32»Ihr sollt nämlich wissen: Die Zeit wird kommen – ja, sie ist schon da –, in der man euch auseinandertreibt. Ihr werdet euch alle in Sicherheit bringen und mich alleinlassen. Aber auch dann werde ich nicht allein sein, denn der Vater ist bei mir. 33Dies alles habe ich euch gesagt, damit ihr durch mich Frieden habt. In der Welt werdet ihr hart bedrängt, aber lasst euch nicht entmutigen: Ich habe diese Welt besiegt.«

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Gestern lasen wir, wie Jesus seine Jünger darauf hinwies, dass sie den Vater bis jetzt noch nicht im Namen Jesu um etwas gebeten hätten. Schon dort gab er ihnen die Verheißung, dass, wenn sie in seinem Namen den Vater bitten, Antwort erhalten würden. Auch im heutigen Text wiederholt Jesus diese phänomenale Verheißung.

Im Johannes-Evangelium wird immer wieder die tiefe Einheit zwischen Jesus und seinem Vater hervorgehoben. Wenn Jesus seinen Vater um etwas bittet, dann wird seine Bitte nicht ignoriert. Diese enge Verbindung wird in unserem heutigen Text nun auf die Jünger selbst übertragen. Wer im Namen Jesu bittet, hat den offenen Zugang zum Vater erkannt.

All dies wurde durch einen Moment ermöglicht, dem das ganze Joh.-Ev. entgegenfiebert: Kreuzigung und Auferstehung Christi. Durch diese schwere Stunde schaffte Christus die Grundlage für unser inniges Verhältnis zu Gott selbst. Wer an diesen Jesus glaubt und sich an ihn hängt (Kapitel 15), der darf Gottes Liebe zu uns wahrnehmen und erkennen (Vers 27).

Genau dieses enge Verhältnis zu Gott ist die Wurzel für den Frieden, der die Jünger durch alle kommenden Krisenzeiten hindurchtragen sollte und würde. Auch wir dürfen dadurch neuen Mut schöpfen, um unseren Ängsten wie Krisen zu begegnen, anstatt vor ihnen zu kapitulieren. Jesus hat alles überwunden!