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Impuls

Jesus betete für seine Jünger

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Soziales Leben

Johannes

Kapitel 17, Vers 9–​19

JESUS BETET FÜR SEINE JÜNGER

9»Für sie bitte ich dich jetzt: nicht für die ganze Welt, sondern für die Menschen, die du mir anvertraut hast. Denn sie gehören zu dir. 10Alles, was ich habe, das gehört dir, und was du hast, das gehört auch mir. An ihnen zeigt sich meine Herrlichkeit. 11Ich verlasse jetzt die Welt und komme zu dir. Sie aber bleiben zurück. Vater, du heiliger Gott, erhalte sie in der Gemeinschaft mit dir, damit sie eins sind wie wir. 12Solange ich bei ihnen war, habe ich sie in der Gemeinschaft mit dir erhalten, alle, die du mir anvertraut hast. Ich habe sie bewahrt, und keiner von ihnen ist verloren gegangen – außer dem einen, der verloren gehen musste, damit sich die Voraussage der Heiligen Schrift erfüllte. 13Jetzt komme ich zu dir zurück. Ich sage all das, solange ich noch bei ihnen in dieser Welt bin, damit meine Freude auch sie ganz erfüllt. 14Ich habe ihnen deine Botschaft weitergegeben, und die Welt hasst sie deswegen, weil sie ebenso wie ich nicht zu ihr gehören. 15Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt zu nehmen, aber schütze sie vor der Macht des Bösen! 16Sie gehören ebenso wenig zur Welt wie ich. 17Lass ihnen deine Wahrheit leuchten, damit sie in immer engerer Gemeinschaft mit dir leben! Dein Wort ist die Wahrheit! 18Wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende ich sie in die Welt. 19Für sie gebe ich mein Leben hin, damit ihr Leben ganz dir gehört.«

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Über 3 Jahre waren Jesus und seine Jünger nun unterwegs gewesen. Jesus selbst nannte sie Freunde, enge Vertraute. Nun betete er zum Abschluss für sie, und auch wenn das Gebet konkret an die Jünger gerichtet war, können wir auch heute dennoch Dinge für unseren Glauben entdecken. Dabei möchte ich gern drei Highlights hervorheben:

  1. "Erhalte sie in der Gemeinschaft mit dir, damit sie eins sind wie wir." [11]

Das gesamte Gebet ist geprägt von einem Herzen, welches sich um Menschen sorgt. Immer wieder betonte Jesus dabei, wie wichtig es für ihn war, dass alle Jünger im Glauben dranblieben. Der Schlüssel dafür? Die Gemeinschaft mit dem Vater und untereinander.

  1. "Ich bitte dich nicht, sie aus der Welt zu nehmen, aber schütze sie vor der Macht des Bösen!" [15]

Es wird immer wieder deutlich, dass die Welt ein Ort ist, an dem der Glaube auf Widerstand stoßen wird. Jesus hat uns kein leichtes Leben versprochen, doch er hat für Schutz gebetet!

  1. "Wie du mich in die Welt gesandt hast, so sende ich sie in die Welt." [18]

Wenn wir Jesus ähnlich werden wollen, dann sollten wir zu (!) den Menschen gehen. Wir sind kein exklusiver Club von Christen. Wir sind auf dem Weg zu Menschen. So wollte es Jesus.