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Impuls

Wie treu ist Gott

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Markus

Kapitel 16, Vers 9–​20

Der Auftrag an die Jünger

9Jesus war frühmorgens am ersten Tag der Woche von den Toten auferstanden und erschien zuerst Maria aus Magdala, die er von sieben Dämonen befreit hatte. 10Sie lief zu den Jüngern, die um Jesus trauerten und weinten, und berichtete ihnen: 11»Jesus lebt! Ich habe ihn gesehen!« Aber die Jünger glaubten ihr nicht. 12Danach erschien Jesus zwei von ihnen in einer anderen Gestalt, als sie unterwegs von Jerusalem aufs Land waren. 13Sie kehrten gleich nach Jerusalem zurück, um es den anderen zu berichten. Aber auch ihnen glaubten sie nicht. 14Wenig später erschien Jesus den elf Jüngern, während sie gemeinsam aßen. Er wies sie zurecht, weil sie in ihrem Unglauben und Starrsinn nicht einmal denen glauben wollten, die ihn nach seiner Auferstehung gesehen hatten. 15Dann sagte er zu ihnen: »Geht hinaus in die ganze Welt und verkündet allen Menschen die rettende Botschaft. 16Wer glaubt und sich taufen lässt, der wird gerettet werden. Wer aber nicht glaubt, der wird verurteilt werden. 17Die Glaubenden aber werde ich durch folgende Wunder bestätigen: In meinem Namen werden sie Dämonen austreiben und in unbekannten Sprachen reden. 18Gefährliche Schlangen und tödliches Gift werden ihnen nicht schaden, und Kranke, denen sie die Hände auflegen, werden gesund.« 19Nachdem Jesus, der Herr, das gesagt hatte, wurde er in den Himmel aufgenommen und nahm den Platz an Gottes rechter Seite ein. 20Die Jünger aber zogen hinaus und verkündeten überall die rettende Botschaft. Der Herr war mit ihnen und bestätigte ihr Wort durch die Zeichen seiner Macht.

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Im ersten Moment kommt vielleicht Unverständnis den Jüngern gegenüber in dir auf: Wie konnten sie bitte nicht glauben, dass Jesus auferstanden war, wenn er doch nun leibhaftig vor ihnen stand? Aber wie unvorstellbar ist es bitte, dass jemand von den Toten aufersteht? Die Jünger konnten einfach nicht glauben, was da gerade vor sich ging.

Jesus sieht ihren Unglauben und ihren Starrsinn. Und dennoch hält Jesus sie für fähig, die wichtigste Botschaft der Welt – das Evangelium – hinaus in diese Welt zu tragen. Er sieht das Potenzial in den Jüngern, die ihm anvertraut worden sind. Damit sie die Botschaft von Gott in der ganzen Welt effektiv verkündigen können, rüstet Jesus sie mit seiner Macht aus:

„Die Jünger aber zogen hinaus und verkündeten überall die rettende Botschaft. Der Herr war mit ihnen und bestätigte ihr Wort durch die Zeichen seiner Macht.“ [20]

Auch wir Jünger Jesu heute, du und ich, sind fehlerhaft. Wir mögen Gebetserhörungen, ja sogar Wunder, erleben – dennoch glauben wir nicht immer. Wie treu ist Gott auch heute, dass er an uns glaubt. Dass er uns seine Kraft gibt, ihm zu folgen und weiterhin von der besten Botschaft der Welt, die wir auch heute an Ostermontag noch einmal feiern, erzählen zu dürfen.