Esther
Kapitel 2, Vers 15–18
Esther wird Königin
15So kam auch Esther an die Reihe, die Tochter von Abihajil, dessen Neffe Mordechai sie als Pflegetochter angenommen hatte. Sie suchte ihre Kleider und ihren Schmuck nicht selbst aus, sondern folgte dem Rat von Hegai. Alle, die sie sahen, bewunderten ihre Schönheit. 16Im Monat Tebet, dem 10. Monat seines 7. Regierungsjahrs, wurde Esther zu Xerxes in den Palast gebracht. 17Der König gewann Esther lieber als jede andere Frau. In seinen Augen stellte sie alle anderen Mädchen weit in den Schatten. Darum setzte er ihr das königliche Diadem auf und ernannte sie an Wastis Stelle zur Königin. 18Ihr zu Ehren lud er die Beamten und die anderen führenden Männer seines Reiches zu einem großen Fest ein. Er befreite die Bewohner der Provinzen von ihren Steuern und ließ großzügige Geschenke verteilen.
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Weitere Infos →Nun war Esther sogar Königin geworden. Sie trug nun den höchsten Titel einer Frau im damaligen persischen Reich: Königin an der Seite des Königs Xerxes. Eine verrückte Geschichte! Bereits zu diesem Punkt: Die junge Jüdin, die aus einem Volk stammte, dass jahrelang in babylonischer Gefangenschaft lebte, war nun an höchste Stelle aufgestiegen.
Schon bald würde sich zeigen, dass etwas Größeres – ja, Gott selbst – hinter dem Aufstieg Esthers steckte. Diese junge Frau war berufen, für ihr Volk Israel, Gottes erwähltes Volk, zu wirken und einzustehen.
Bei Gott gibt es keine Zufälle. Gott wirkt immer hinter den Kulissen und bereitet Orte und Begegnungen für jeden von uns vor, die Teil seines Planes für unser Leben sind. Niemand ist ohne Grund da, wo sie oder er ist. Gott hat genau hier etwas mit dir vor!
Wo hat Gott in deinem Leben gewirkt? Reflektiere für dich, weshalb du dort bist, wo du bist. Was könnte Gott mit dir in deinen Freundschaften, in deiner Beziehung, an deinem Arbeitsplatz, in deiner Schule oder Uni, in deiner Gemeinde vorhaben? Bitte Gott, dass er dir die Augen dafür öffnet, weshalb du genau jetzt dort bist, wo du bist, und was er dort mit dir vorhat!