STAYONFIRE

Impuls

Leben in der Dunkelheit

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Johannes

Kapitel 12, Vers 36–​50

NUR WENIGE GLAUBEN

36Vertraut euch dem Licht an, solange ihr es habt, dann werdet ihr im Licht leben.« Nach diesen Worten verließ Jesus die Menge und hielt sich vor den Leuten verborgen. 37Trotz aller Wunder, die er vor ihren Augen getan hatte, glaubten die Menschen nicht an ihn. 38So sollte sich erfüllen, was der Prophet Jesaja vorausgesagt hatte: »Herr, wer glaubt denn unserer Botschaft? Wer erkennt, dass Gott es ist, der diese mächtigen Taten vollbringt?« 39Jesaja hat auch den Grund genannt, weshalb sie nicht glauben konnten: 40»Gott hat ihre Augen geblendet und ihre Herzen verschlossen. Deshalb sehen sie nicht und sind nicht einsichtig. Sie wollen nicht zu mir umkehren, darum kann ich ihnen nicht helfen und sie heilen.« 41Jesaja konnte so reden, weil er die Herrlichkeit von Jesus gesehen hatte, und seine Worte bezogen sich auf ihn. 42Und doch gab es unter den führenden Männern des Volkes viele, die an Jesus zu glauben begannen. Aber aus Angst vor den Pharisäern bekannten sie sich nicht öffentlich zu ihm. Denn sie wollten nicht aus der Gemeinschaft des jüdischen Volkes ausgeschlossen werden. 43Ihnen bedeutete die Anerkennung der Menschen mehr als das Ansehen bei Gott. 44Laut verkündete Jesus: »Wer an mich glaubt, der glaubt in Wirklichkeit an den, der mich gesandt hat. 45Und wenn ihr mich seht, dann seht ihr den, der mich gesandt hat! 46Ich bin als das Licht in die Welt gekommen, damit jeder, der an mich glaubt, nicht länger in der Dunkelheit leben muss. 47Wenn jemand meine Botschaft hört und nicht danach handelt, verurteile ich ihn nicht. Denn ich bin nicht als Richter der Welt gekommen, sondern als ihr Retter. 48Wer mich ablehnt und nicht nach meiner Botschaft lebt, der hat schon seinen Richter gefunden: Was ich verkündet habe, wird ihn am Tag des Gerichts verurteilen. 49Denn ich habe nicht eigenmächtig zu euch geredet. Der Vater hat mich gesandt und mir gesagt, was ich reden und verkünden soll. 50Und ich weiß: Die Worte, die er mir aufgetragen hat, führen zum ewigen Leben! Deshalb gebe ich euch alles so weiter, wie der Vater es mir gesagt hat.«

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Wer will schon gern in der Dunkelheit leben? Wohl niemand, oder? Dunkelheit ist eine echt unangenehme Angelegenheit. Man sieht nicht mehr, was vor Augen ist. Man verirrt sich. Man hat schnell mal Angst. Man weiß auch: Ohne Tageslicht kann der Mensch auf Dauer nicht überleben. Denn: In der Dunkelheit wachsen keine Pflanzen, die Sauerstoff fürs Atmen produzieren könnten. Jesus macht hier deutlich: Wer nicht mit ihm lebt, wer nicht an ihn glauben will, der lebt in genau solch einer Dunkelheit. Denn Licht im Sinne von echter Rettung und Heilung gibt es nur bei Jesus! Er ist der Weg zu Gott, dem guten Vater, dem treuen Versorger, dem Friedensbringer und zu so viel mehr Gutem.

Es gab Zeiten in meinem Leben, die waren ganz besonders dunkel. Es sind, so würde ich rückblickend sagen, die Zeiten, in denen ich nicht (mehr) an Gott geglaubt hatte. Ja, ich hatte in diesen Zeiten auch viel Spaß, und ja, ich hatte in diesen Zeiten auch viele tolle Menschen um mich herum. Doch Probleme konnten viel mehr Angst in mir auslösen, als wenn ich mit Jesus gelebt hätte. Meine ewige Hoffnung war verschwunden gewesen. Ich fühlte mich viel hilfloser. Als ich dann wieder den Schritt auf Jesus zuging, kam er mir schon entgegen, und er brachte mir den Frieden, den nur er allein schenken kann.

Lass das deine Ermutigung sein! :-)