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Rachelle Dogbe-Amehavon Rachelle Dogbe-Ameha
Berufung

Daniel

Kapitel 2, Vers 1–​13

Nebukadnezars Befehl

1In seinem 2. Regierungsjahr hatte König Nebukadnezar einen Traum, der ihm solche Sorgen machte, dass er nicht mehr schlafen konnte. 2Da ließ er seine Berater rufen, alle Wahrsager, Geisterbeschwörer, Zauberer und Sterndeuter, damit sie ihm seinen Traum erklärten. Als sie sich vor dem König versammelt hatten, 3begann er: »Ich habe etwas geträumt, das mir sehr zu schaffen macht. Nun möchte ich wissen, was es damit auf sich hat.« 4Da antworteten die Sterndeuter auf Aramäisch: »Lang lebe der König! Erzähl uns, deinen ergebenen Dienern, den Traum, dann wollen wir ihn deuten!« 5Aber der König entgegnete: »Nein, erzählt ihr mir, was ich geträumt habe, und erklärt es mir! Wenn ihr das nicht könnt, lasse ich euch in Stücke hauen und eure Häuser in Schutt und Asche legen. Niemand bringt mich davon ab. 6Doch wenn ihr mir den Traum schildert und ihn deuten könnt, beschenke ich euch reich und lasse euch große Ehre zuteilwerden. Beschreibt ihn mir also und erklärt ihn!« 7Die Männer baten noch einmal: »Der König möge ihn uns beschreiben; dann werden wir bestimmt sagen können, welche Botschaft er enthält.« 8Da warf der König ihnen vor: »Ihr wollt euch doch nur herausreden und Zeit gewinnen, weil ihr wisst, dass ich meine Drohung wahr mache. 9Wenn ihr mir nicht sagt, was ich geträumt habe, lasse ich euer Todesurteil vollstrecken. Ich durchschaue eure Pläne: Ihr wollt mir eine Traumdeutung vorsetzen, die nichts als Lug und Trug ist. So meint ihr, mich hinhalten zu können, bis mein Zorn sich gelegt hat. Doch ich bleibe dabei: Erzählt mir den Traum, denn so erkenne ich, dass ihr mir auch die Wahrheit sagt, wenn ihr ihn erklärt.« 10Die Sterndeuter antworteten: »Kein Mensch auf der ganzen Welt kann diesen Wunsch erfüllen. Noch nie hat ein König, und sei er noch so mächtig, so etwas von einem Wahrsager, Geisterbeschwörer oder Sterndeuter verlangt. 11Was du uns da zumutest, ist für Menschen nicht möglich. Nur die Götter können dir, o König, deinen Traum offenbaren! Doch sie wohnen nicht bei uns sterblichen Menschen.« 12Da verlor Nebukadnezar die Beherrschung. Voller Zorn ordnete er an, sämtliche königlichen Berater hinzurichten. 13Überall gab man den Befehl bekannt: »Alle Gelehrten sollen getötet werden!« Auch nach Daniel und seinen Freunden wurde gesucht.

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König Nebukadnezar hatte mehrere Träume, die ihn beunruhigten und verängstigten. Träume hatten in der antiken Welt eine große Bedeutung, denn sie galten als Vorhersage der Zukunft. Im Falle eines Königs oder Herrschers konnten "schlechte" Träume schwerwiegende Folgen für sein Reich vorhersagen, deshalb gab es mehrere Berater, die die Träume deuten konnten, damit der König wusste, wie er weiter vorgehen sollte. In der Bibel lesen wir aber auch, dass Gott selbst durch Träume sprach und Visionen für die Zukunft gab, was auch hier der Fall war. Doch Nebukadnezar erkannte dies nicht und suchte stattdessen Antworten bei seinen Beratern, die alles andere kannten – nur nicht Gott.

Auch wir stehen immer wieder in der Gefahr, dass wir, wenn wir vor Schwierigkeiten stehen oder Fragen an das Leben haben, alles andere als Gottes Hilfe suchen. Dabei ist ER der einzige, der uns wirklich helfen kann. ER hat alle Macht und Weisheit.

Mach doch mal einen “heart check”:

In welchem Bereich deines Lebens suchst du eher Rat bei anderen als bei Gott oder wo versuchst du, es durch eigene Kraft zu lösen?

Gib diesen Bereich ganz praktisch ab, indem du deine Hände öffnest: Bitte Gott, dass er dir die Kraft und das Vertrauen gibt, auf seine Stimme zu hören und dich von seinem Heiligen Geist leiten zu lassen!