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Impuls

Unendliche Weisheit

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

Daniel

Kapitel 2, Vers 14–​24

Bittet Gott um Gnade

14Als Daniel davon erfuhr, wandte er sich an Arjoch, den Oberbefehlshaber der königlichen Leibwache, der schon die Hinrichtungen vorbereitete. Er überlegte jedes Wort genau und fragte höflich: 15»Warum hat Nebukadnezar einen solch harten Befehl erteilt?« Arjoch erzählte ihm, wie es dazu gekommen war. 16Sofort ging Daniel zum König und bat ihn: »Gib mir etwas Zeit, dann werde ich dir deinen Traum deuten.« 17Zu Hause erzählte er alles seinen Freunden Hananja, Mischaël und Asarja. 18»Bittet den Gott des Himmels um Gnade«, sagte er zu ihnen, »fleht zu ihm, dass er mir anvertraut, was sich hinter diesem Geheimnis verbirgt! Sonst werden wir zusammen mit den anderen Beratern des Königs umgebracht!« 19In der Nacht hatte Daniel eine Vision und erfuhr, was der Traum bedeutete. Da pries er den Gott des Himmels: 20»Gelobt sei der Name Gottes, jetzt und in alle Ewigkeit! Gott allein gehören Macht und Weisheit. 21Er ist der Herr der Zeit und bestimmt, was wann geschieht; er setzt Könige ab und überlässt anderen ihren Thron. Den Weisen schenkt er ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand! 22Er enthüllt die unergründlichsten Geheimnisse und weiß, was im Dunkeln verborgen ist, denn er selbst ist vom Licht umgeben. 23Ja, ich lobe und preise dich, du Gott meiner Vorfahren! Denn du hast mir Weisheit und Kraft geschenkt. Du hast unsere Gebete erhört und mir den Traum des Königs enthüllt!« 24Nun ging Daniel zu Arjoch, der vom König beauftragt worden war, die babylonischen Gelehrten hinzurichten. Daniel bat ihn: »Lass die königlichen Berater nicht umbringen! Führ mich zu Nebukadnezar, denn ich kann ihm sagen, was er geträumt hat und was es bedeutet.«

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Heute lesen wir davon, wie Gott in einer konkreten Situation konkrete Hilfe geboten hat. Daniel und seine Freunde schwebten in akuter Lebensgefahr. Der König Nebukadnezar hatte einen Traum gehabt, der ihn auf schwerwiegende Abwege gebracht hatte. Doch Daniel wusste, wer ihm und all den Dienern des Königs helfen konnte: Gott.

Daniel wandte sich also an Gott, bat ihn darum, dass er ihm die Weisheit schenken würde, den Traum für den König richtig zu deuten. Nur so, wusste Daniel, würde sich Nebukadnezar von seinem schrecklichen Vorhaben abbringen lassen. Gleichzeitig bat Daniel ebenso seine Freunde, zu Gott zu beten, dass er ihm die Weisheit und Kraft geben würde, Nebukadnezar von den Hinrichtungen abzuhalten.

Und Gott tat es! Daniels Lobpreis an Gott daraufhin ist bewegend:

"Gelobt sei der Name Gottes, jetzt und in alle Ewigkeit! Gott allein gehören Macht und Weisheit. Er ist der Herr der Zeit und bestimmt, was wann geschieht; er setzt Könige ab und überlässt anderen ihren Thron. Den Weisen schenkt er ihre Weisheit und den Verständigen ihren Verstand! Er enthüllt die unergründlichsten Geheimnisse und weiß, was im Dunkeln verborgen ist, denn er selbst ist vom Licht umgeben." [20-22]

Diese Geschichte lehrt uns, Gott das Unmögliche zuzutrauen. Wenn wir Antworten brauchen, dann finden wir sie allein bei dem Schöpfer von allem und jedem: Gott. Welche Frage hast du an Gott? Stell sie ihm gleich heute noch und erwarte Antworten in Gottes Timing.