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Impuls

Rein vor Gott

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

4. Mose

Kapitel 19, Vers 14–​22

Mittel zur Reinheit

14Wenn jemand in einem Zelt stirbt, dann ist jeder, der sich gerade dort aufhält oder hineingeht, sieben Tage lang unrein. 15Auch jedes Gefäß im Zelt, das nicht fest verschlossen ist, wird unrein. 16Sieben Tage unrein ist auch jeder, der im Freien einen Toten berührt, ganz gleich, ob dieser umgebracht wurde oder auf natürliche Weise gestorben ist. Dasselbe gilt, wenn jemand mit den Gebeinen oder dem Grab eines Menschen in Berührung kommt. 17In all diesen Fällen müsst ihr zur Reinigung die Asche der rotbraunen Kuh verwenden, die ihr als Sündopfer verbrannt habt. Streut etwas davon in ein Gefäß und gießt frisches Wasser dazu. 18Dann soll ein Mann, der sich nicht verunreinigt hat, ein Büschel Ysop in das Wasser tauchen und damit alle Menschen und Gegenstände besprengen, die unrein geworden sind: das Zelt sowie die Leute und Gefäße, die darin gewesen sind, oder denjenigen, der einen Toten, menschliche Gebeine oder ein Grab berührt hat. 19Die Besprengung soll am dritten und am siebten Tag nach der Verunreinigung geschehen. So wird der Mensch von seiner Unreinheit befreit. Er soll dann seine Kleidung und seinen Körper waschen und ist am Abend des siebten Tages wieder rein. 20Wer unrein geworden ist und sich nicht reinigen lässt, beschmutzt das Heiligtum des HERRN. Er muss aus eurer Gemeinschaft ausgeschlossen werden und sterben. Denn ohne die Besprengung mit dem Reinigungswasser bleibt er unrein. 21Dies soll in Israel für alle Zeiten gelten. Auch der Mann, der das Reinigungswasser versprengt hat, muss seine Kleidung waschen. Denn wer mit dem Wasser in Berührung kommt, wird bis zum Abend unrein. 22Ebenso ist alles, was dieser unreine Mensch berührt, und jeder, der in Kontakt mit ihm kommt, bis zum Abend unrein.«

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Was für komplexe und daher auch komplizierte Regeln! Reinheit ist für Gott scheinbar oberste Priorität. Weshalb? Weil Gott selbst die Reinheit in Person ist.

Gott selbst spricht:

"Ihr sollt heilig sein und mir allein dienen, denn ich, der HERR, bin heilig." (3. Mose 20:26)

Doch wie wird man nun heilig genug, um mit Gott in Kontakt zu treten? Die Israeliten sollten sich auf bestimmte Weise waschen, bestimmte Gegenstände mit Reinigungswasser besprengen und sich bestimmten Orten nicht nähern, wie wir in den Versen für heute ausführlich lesen durften. Heute sind diese Dinge nicht mehr notwendig! Denn jeder, der an Jesus Christus glaubt, ist heilig vor Gott (vgl. Kolosser 1:22). Das ist das Meisterwerk Gottes: Dass von nun an Gott selbst, der Heilige Geist, in uns lebt und uns vor Gott reinwäscht. Allein durch unseren Glauben an Jesus Christus werden wir heilig. Und nach und nach lässt Gott durch seinen Heiligen Geist seine heiligen Früchte in uns heranwachsen, die nur so von Reinheit durchtränkt sind (vgl. Galater 5).

Wenn du an Jesus Christus glaubst, musst du nichts mehr leisten, um vor Gott rein genug zu sein. Du bist bereits rein, weil er dich reingesprochen hat. Und durch seine Kraft wirst du bereits zu Lebzeiten erleben, wie dein Leben und dein Verhalten ebenso immer reiner werden.