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Andere Zeiten

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

4. Mose

Kapitel 18, Vers 1–​7

Die Verantwortung

1Der HERR sprach zu Aaron: »Du trägst zusammen mit deinen Söhnen und der ganzen Familie deines Vaters die Verantwortung für das heilige Zelt. Wenn dort gegen meine Gebote verstoßen wird, trifft euch die Schuld. Und wenn ihr beim Priesterdienst meine Anweisungen missachtet, ziehe ich euch dafür zur Rechenschaft. 2Denn diese Aufgaben sind allein euch anvertraut. Die anderen Leviten dürfen sich zusammen mit euch dem Heiligtum nähern. Sie sollen euch begleiten und euch helfen, wenn ihr dort euren Dienst verrichtet. 3Was ihr ihnen auftragt, sollen sie tun und alle Arbeiten erledigen, die beim heiligen Zelt anfallen. Nur den heiligen Gefäßen und Werkzeugen und dem Altar dürfen sie sich nicht nähern, sonst müssen sie sterben und ihr mit ihnen. 4Die Leviten sollen also an eurer Seite die erforderlichen Arbeiten im Heiligtum ausführen. Außer ihnen darf jedoch niemand zu euch in das Heiligtum kommen. 5-6Denkt daran: Eure levitischen Brüder sind mein Geschenk an euch. Ich habe sie aus allen Stämmen Israels ausgewählt, damit sie mir im Heiligtum dienen. Aber für den Altar und das heilige Zelt selbst seid allein ihr Priester zuständig. Niemand anderes darf sich in euer Amt einmischen, damit mein Zorn nicht wieder über euch Israeliten hereinbricht. 7Das Priestertum ist nur dir und deinen Söhnen anvertraut. Ihr allein dürft die Opfer auf dem Altar darbringen und das Allerheiligste hinter dem Vorhang betreten. Das sind ausschließlich eure Aufgaben. Das Priestertum ist mein Geschenk an euch. Jeder andere, der sich in euer Amt drängt, muss sterben.«

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Gott hatte eine klare Regelung festgeschrieben: Nur die Priester durften die Opfer auf dem Altar darbringen und das Allerheiligste hinter dem Vorhang betreten. Niemand sonst. Weshalb? Nun ja, Gott ist die Heiligkeit in Person. Und wer nicht von Gott dazu bestimmt war, durfte sich seiner Heiligkeit nicht nähern. So war es zu Zeiten des Alten Testaments. Dann kam Jesus Christus und seitdem sind all die Menschen von Gott heilig und gerecht gesprochen, die an Jesu stellvertretenden Tod und Auferstehung für ihre Sünden glauben (vgl. Kolosser 1:22; Römer 8). Seitdem gibt es kein Allerheiligstes bzw. keinen Tempel mehr, das/den man betreten muss, um Gott nah zu sein. Gott lebt nun durch seinen Heiligen Geist in jedem Menschen, der Jesus Christus nachfolgt. Jederzeit kann nun zu Gott gebetet und seine Kraft erlebt werden.

Dennoch sind diese Verse über die Geschichte des israelitischen Volkes mit Gott auch für heute noch so relevant! Denn sie zeigen auf, wie heilig Gott eben wirklich ist! Und auch, wie dankbar du und ich sein dürfen, dass wir eben nicht mehr ohne Jesu Erlösungswerk am Kreuz leben müssen. Tieropfer für Sünden sowie Priester, die einzig und allein wirklich nah bei Gott sein durften, sind heute nicht mehr notwendig! Feiere heute erneut für dich, dass du in dieser besonderen Möglichkeit stehst, eine persönliche Beziehung zu Gott führen zu dürfen! Und das einfach nur aufgrund deines Glaubens.