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Impuls

Sehen, was Gott tut!

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 12, Vers 54–​59

ERKENNEN, WAS WICHTIG IST

54Dann redete Jesus wieder zur Volksmenge: »Wenn Wolken im Westen aufziehen, sagt ihr: ›Es gibt Regen‹, und das stimmt auch. 55Wenn der Wind von Süden weht, sagt ihr: ›Es wird heiß‹, und ihr habt recht. 56Ihr Heuchler! Aus den Zeichen am Himmel oder auf der Erde könnt ihr das Wetter vorhersagen. Warum könnt ihr dann nicht beurteilen, was heute vor euren Augen geschieht? 57Warum weigert ihr euch zu erkennen, was gut und richtig ist? 58Wenn du jemandem etwas schuldig bist, dann setz alles daran, dich noch auf dem Weg zum Gericht mit deinem Gegner zu einigen. Sonst zerrt er dich vor den Richter, der wird dich verurteilen, und der Gerichtsdiener wird dich ins Gefängnis stecken. 59Und ich sage dir: Von dort wirst du nicht eher wieder herauskommen, bis du auch den letzten Rest deiner Schuld bezahlt hast.«

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Nicht selten unterstellte Jesus der umstehenden Volksmenge, sie seien blind für das, was Gott vor ihren Augen tat. So auch in dem heutigen Teilabschnitt. Viele der Menschen waren blind für Gottes Zeichen, wobei sie voller Stolz von sich behaupteten, die Zeichen des Himmels deuten zu können.

"Aus den Zeichen am Himmel oder auf der Erde könnt ihr das Wetter vorhersagen. Warum könnt ihr dann nicht beurteilen, was heute vor euren Augen geschieht?", warf Jesus den Menschen vor. Ich glaube, dass es kein Zufall war, dass Jesus die Wettervorhersage als Beispiel nahm. "Die Wetterzeichen am Himmel könnt ihr deuten, doch den, der vom Himmel her gesandt wurde, erkennt ihr nicht."

Jemand sagte einmal: "Knapp daneben ist auch vorbei." Die Leute schauten zum Himmel und versuchten, mit eigener Klugheit das Wetter vorherzusagen. Dabei erkannten sie nicht, was wirklich vor ihren Augen, vom Himmel her, passierte. Gott war dabei, seinen eigenen Sohn zur Rettung auf die Erde zu senden.

Mich rüttelt diese Bibelstelle auf! Zwar bin ich kein Meteorologe, doch ganz oft einer der Menschen in der umstehenden Volksmenge. Ich habe meinen eigenen Fokus im Alltag. Doch eines möchte ich heute tun, nämlich zu Gott rufen: "Öffne meine Augen für die wirklich wesentlichen Dinge, die du vor meinen Augen tust."