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Impuls

Himmlischer Glaube, Irdische Welt

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Johannes

Kapitel 6, Vers 59–​71

JESUS STELLT DIE WAHL

59Dies alles lehrte Jesus in der Synagoge von Kapernaum. 60Viele von denen, die ihm bisher gefolgt waren, hörten es und sagten: »Das ist eine Zumutung! Wer will sich so etwas anhören?« 61Jesus wusste, dass selbst seine Jünger empört waren, und fragte sie deshalb: »Nehmt ihr schon daran Anstoß? 62Was werdet ihr erst sagen, wenn ihr seht, wie der Menschensohn dahin zurückkehrt, woher er gekommen ist? 63Gottes Geist allein schafft Leben. Ein Mensch kann dies nicht. Die Worte aber, die ich euch gesagt habe, sind aus Gottes Geist und bringen das Leben. 64Aber einige von euch glauben mir trotzdem nicht.« Jesus wusste nämlich von Anfang an, wer nicht an ihn glaubte und wer ihn später verraten würde. 65»Deshalb«, so erklärte er weiter, »habe ich euch gesagt: Keiner kann zu mir kommen, wenn ihn nicht der Vater zu mir führt!« 66Nach dieser Rede wandten sich viele, die ihm gefolgt waren, von Jesus ab und gingen nicht mehr mit ihm. 67Da fragte Jesus seine zwölf Jünger: »Und ihr – wollt ihr mich auch verlassen?« 68»Herr, zu wem sollten wir denn gehen?«, antwortete Simon Petrus. »Nur deine Worte schenken das ewige Leben. 69Wir glauben und haben erkannt, dass du der Heilige bist, den Gott gesandt hat.« 70Da sagte Jesus: »Ich selbst habe euch zwölf ausgewählt – und doch: Einer von euch ist ein Teufel!« 71Damit meinte er Judas, den Sohn von Simon Iskariot, einen seiner zwölf Jünger. Und Judas war es dann auch, der Jesus später verriet.

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Wenn das Christentum doch die Religion der wunderbaren Nächstenliebe ist, ja wieso glauben dann nicht einfach alle Menschen an Jesus Christus und leben dann ein Leben voller Liebe und Frieden? Wollen das im Grunde nicht alle Menschen gern haben? Tatsächlich sind die Früchte des Glaubens an Jesus Christus durchweg gut, so umschreibt sie zumindest die Bibel (vgl. Galater 5). Der reine Glaube an Jesus Christus, ohne die Probleme hier auf dieser Erde, wäre ein wahrlich himmlischer Glaube, der den Himmel hier auf diese Welt bringen würde. Eine Utopie. Denn (noch) leben wir nicht in der Ewigkeit. Und deshalb ist der Glaube an Gott zurzeit in imperfekten Menschen lebendig, die nicht immer alles richtig machen, die oftmals gegen ihren christlichen Glauben handeln und deshalb die Vergebung durch Jesus Christus ganz dringend benötigen! Und weil der christliche Glaube auf dieser Erde eben nicht perfekt repräsentiert wird, gibt es auch viele Menschen, denen die Botschaft von Jesus Christus nicht gefällt. Und auch, weil Menschen dieser Erde ihren eigenen Egoismus nicht aufgeben wollen. Denn sie wollten nicht hören, dass es da einen Gott gibt, der mehr wissen könnte als sie, der einen besseren Plan für ihr Leben und ihr Wirken hat, als sie es selbst haben ...

Die Ablehnung dem Glauben gegenüber, die wir in den heutigen Versen beschrieben finden, herrscht bis heute vor. Doch wir müssen uns davon nicht irritieren lassen! Denn: Es ist normal. Selbstverständlich aufgrund der beschriebenen Umstände unserer Welt.