Apostelgeschichte
Kapitel 9, Vers 26–31
SAULUS BEI DER GEMEINDE
26Nachdem Saulus in Jerusalem angekommen war, versuchte er, sich dort der Gemeinde anzuschließen. Aber alle hatten Angst vor ihm, weil sie nicht glauben konnten, dass er wirklich ein Jünger von Jesus geworden war. 27Endlich nahm sich Barnabas seiner an. Er brachte ihn zu den Aposteln und berichtete dort, wie Saulus auf der Reise nach Damaskus den Herrn gesehen hatte. Er erzählte, dass Jesus zu Saulus geredet und dieser dann in Damaskus furchtlos im Auftrag von Jesus die rettende Botschaft verkündet hatte. 28Nun erst wurde Saulus von der Gemeinde in Jerusalem herzlich aufgenommen. Er ging bei ihnen aus und ein und predigte in der Öffentlichkeit unerschrocken im Namen des Herrn. 29Mit den Griechisch sprechenden Juden führte er Streitgespräche. Bald trachteten auch sie ihm nach dem Leben. 30Als die anderen Gläubigen davon erfuhren, brachten sie Saulus nach Cäsarea. Von dort reiste er in seine Heimatstadt Tarsus. 31Die Gemeinde, die sich in Judäa, Galiläa und Samarien weiter ausbreitete, hatte nun Frieden und wuchs beständig. Die Gläubigen lebten in Ehrfurcht vor dem Herrn, und durch das Wirken des Heiligen Geistes schlossen sich immer mehr Menschen der Gemeinde an.
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Weitere Infos →Viele Menschen fühlen sich in ihrem Umfeld weder verstanden noch anerkannt. Vielmehr stecken sie in einer Schublade fest, aus der sie (scheinbar) nicht mehr herauskommen. Woran auch immer das liegen mag. Ich denke, wir alle kennen solche Menschen in unserem Umfeld. Vielleicht betrifft es sogar dich selbst. Dann kannst du dich jetzt etwas zurücklehnen, denn ich möchte zu denen sprechen, die Zuschauer solcher Situationen sind.
Saulus hat genau das erlebt. Er fühlte sich nach seiner Bekehrung unverstanden und ausgestoßen. Erst Barnabas baute die Brücke zwischen Saulus und der Gemeinde. Das finde ich bemerkenswert. Barnabas tritt für Saulus ein, vermittelt und baut die Verbindung zur Gemeinde. Tatsächlich ist es eine wahre Kunst, zwei unterschiedliche Frequenzen bzw. Personen zu verstehen und so aufeinander abzustimmen, dass sie sich plötzlich selbst verstehen können. Die einen mögen sie Vermittler nennen, ich möchte sie heute Hervorheber nennen. Gibt es in deinem Umfeld Menschen, die einen Hervorheber brauchen? Die von allen abgelehnt und unverstanden bleiben? Dann weißt du, was zu tun ist. Sei ein Barnabas.