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Impuls

Tun-Ergehen-Zusammenhang

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

Lukas

Kapitel 17, Vers 7–​10

DER SELBSTVERSTÄNDLICHE DIENST

7»Stellt euch vor«, sagte Jesus zu seinen Jüngern, »ihr habt einen Knecht, der vom Pflügen oder Schafehüten heimkommt. Was tut ihr dann? Sagt ihr etwa zu ihm: ›Komm an den Tisch und iss‹? 8Doch bestimmt nicht! Ihr gebt ihm den Auftrag: ›Mach mir etwas zu essen, binde dir eine Schürze um und bediene mich bei Tisch! Wenn ich fertig bin, dann kannst du auch essen und trinken.‹ 9Kann der Knecht dafür etwa einen besonderen Dank erwarten? Ich meine nicht! Es gehört doch schließlich zu seiner Arbeit. 10Das gilt auch für euch. Wenn ihr alles getan habt, was ich euch befohlen habe, dann sollt ihr sagen: ›Wir sind einfache Knechte und haben nur unseren Auftrag ausgeführt!‹«

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Du tust super viel für Jesus. Du arbeitest in sämtlichen Teams in der Gemeinde mit. Begegnest Menschen in Nächstenliebe. Gibst immer deinen Zehnten. Du gibst dein Bestes, um andere Menschen mit Jesus in Verbindung zu bringen. Und das ist super! Ich feiere dich.

Aber: Jesus liebt dich deshalb nicht mehr als andere. Gott gibt dir deshalb nicht einen besseren Job, den Partner / die Partnerin deines Lebens, mehr Geld oder einen anderen Gewinn. Gott erhört nicht deshalb deine Gebete, weil du etwas für ihn getan hast, sondern nur dann, wenn er sie erfüllen möchte, weil sie seinem Willen für dein Leben entsprechen (vgl. 1. Johannes 5:14).

Aus eigener Erfahrung weiß ich sehr gut, wie schnell es passieren kann, dass wir an einen "Tun-Ergehen-Zusammenhang" in unserer Gottesbeziehung glauben. Also: "Was ich tue, so wird es mir ergehen." – "Was ich in Gott investiere, das bekomme ich auch wieder aus ihm heraus." Der Bibeltext für heute hält klar dagegen: Niemand kann einen besonderen Lohn für seinen Dienst für Gott erwarten. Gottes Geschenke an uns im Leben, wie ein guter Job, Versorgung, eine Ehe usw., kommen immer aus seiner Gnade heraus.

Er belohnt uns nicht mit Gutem, weil wir etwas für ihn getan haben. Vielmehr beschenkt er uns mit Gutem, weil er uns liebt! Ein gesundes Gottesbild, welches ich mir für dich wünsche. Möge es immer tiefer in mein und in dein Herz fallen.