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Impuls

Versprochen ist versprochen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Galater

Kapitel 3, Vers 15–​18

DAS GESETZ UND DIE ZUSAGEN GOTTES

15Liebe Brüder und Schwestern! Ich möchte einmal ein ganz alltägliches Beispiel gebrauchen. Ist ein Testament einmal ausgefertigt und rechtsgültig, dann kann niemand etwas hinzufügen oder gar das Testament selbst für ungültig erklären. 16So ist es auch mit Gottes Zusagen an Abraham. Betrachten wir sie genauer, dann stellen wir fest: Gott gab sein Versprechen Abraham und seinem Nachkommen. Es heißt nicht: »Abraham und seinen Nachkommen«, als ob viele gemeint wären. Gott sagt ausdrücklich: »deinem Nachkommen«, also einem Einzigen. Dieser Eine ist Christus. 17Ich will damit Folgendes sagen: Gottes Versprechen an Abraham ist rechtsgültig wie ein Testament, und das Gesetz von Mose, das erst 430 Jahre später gegeben wurde, ändert daran nichts. Gottes Versprechen wird deshalb nicht ungültig. 18Würde Gott jetzt aber den Empfang des Erbes von der Erfüllung des Gesetzes abhängig machen, so wäre sein früheres Versprechen aufgehoben. Aber Gott hat Abraham das Erbe ausdrücklich ohne jede Bedingung zugesagt.

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Nun bringt Paulus nochmal ein Beispiel, um das bereits Gesagte zu unterstreichen. (Verpasst, was gesagt wurde? Lies die Minuten-Impulse der letzten Tage gerne in der App nach.) Es ist ein Bild, welches die damaligen Leser/innen sofort verstanden haben. Auf den Punkt gebracht sagt es Folgendes aus: Gott hat dem Stammesvater des jüdischen Volkes, Abraham, ein Versprechen gegeben. Und zwar, dass er ihn und seinen Nachkommen (Jesus) segnen wird. Danach kam das Gesetz, welches dem jüdischen Volk durch Mose mitgeteilt wurde. Dies stellt das jüdische Volk vor die Frage: Ist es jetzt notwendig, das Gesetz zu erfüllen, damit das Versprechen Gottes an Abraham überhaupt gilt? Nein! "Würde Gott jetzt aber den Empfang des Erbes von der Erfüllung des Gesetzes abhängig machen, so wäre sein früheres Versprechen aufgehoben. Aber Gott hat Abraham das Erbe ausdrücklich ohne jede Bedingung zugesagt." (V. 18)

Gottes Versprechen gelten. Was er zugesagt hat, das bleibt bestehen. Gott hängt nachträglich nicht noch etwas Kleingedrucktes an seine Versprechen an. Dies gilt für das Versprechen, welches er Abraham gab. Und es gilt ebenso für die Versprechen, die Gott uns bis heute gibt. Dir und mir. In seinem Wort. Gott hält seine Versprechen. Gott widerspricht sich niemals!