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Impuls

Vom dünnen Geduldsfaden

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Jakobus

Kapitel 5, Vers 7–​12

LASST EUCH NICHT ENTMUTIGEN!

7Meine Brüder und Schwestern, wartet geduldig, bis der Herr kommt. Muss nicht auch der Bauer mit viel Geduld abwarten, bis er die kostbare Ernte einfahren kann? Er weiß, dass die Saat dazu den Herbstregen und den Frühlingsregen braucht. 8Auch ihr müsst geduldig sein und dürft nicht mutlos werden, denn der Herr kommt bald. 9Klagt nicht übereinander, liebe Brüder und Schwestern! Sonst wird Gott euch verurteilen. Bedenkt: Der Richter steht schon vor der Tür. 10Nehmt euch ein Beispiel an den Propheten, die im Auftrag des Herrn gesprochen haben. Wie vorbildlich und mit welcher Geduld haben sie alle Leiden ertragen! 11Menschen, die so standhaft waren, sind wirklich glücklich zu schätzen. Zu ihnen sehen wir auf. Denkt doch nur an Hiob! Ihr habt alle schon gehört, wie geduldig er sein Leiden ertragen hat. Und ihr wisst, dass der Herr alles zu einem guten Ende führte. Er ist voller Barmherzigkeit und Liebe. 12Um eines möchte ich euch vor allem noch bitten, meine Brüder und Schwestern: Schwört nicht, weder beim Himmel noch bei der Erde noch bei sonst etwas! Wenn ihr »Ja« sagt, dann muss man sich darauf verlassen können. Und wenn ihr »Nein« sagt, dann steht auch dazu. Sonst müsst ihr euch vor Gottes Gericht dafür verantworten.

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Würdest du von dir selbst sagen, dass du ein geduldiger Mensch bist? Ich muss leider sagen, dass mir doch mal schnell der Geduldsfaden reißen kann. Auch mit Gott. Ich sehne mich nach seinem Eingreifen, doch er tut es manchmal nicht. Und dann bin ich verzweifelt, dann klage ich ihn an, dann möchte ich manchmal schon gar nichts mehr mit ihm zu tun haben ... Bis ich dann begreife, dass er doch mein liebender Vater ist und bleibt, und zu ihm zurückrenne. Kennst du das auch von dir? Auch schon die Christenheit zur Zeit von Jakobus kannte dieses Phänomen der geringen Geduld mit Gott.

Doch Gott hält alle seine Versprechen! Und er wird sein riesiges Versprechen einhalten, auch diese Welt eines Tages von ihrem Leiden endgültig zu befreien! "Und ihr wisst, dass der Herr alles zu einem guten Ende führte. Er ist voller Barmherzigkeit und Liebe." [11] Ich wünsche dir und mir, dass diese unumstößliche Wahrheit über unseren Gott immer mehr in dein und mein Herz fällt. Denn dieses tiefe Vertrauen auf Gott, welches auch schon die Propheten und auch Hiob hatten, wie Jakobus hier im Text ebenso als Beispiel anführt, bringt einen unendlichen Frieden ins Leben, der echt ein riesiges Geschenk ist! Das wünsche ich uns.