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Impuls

Wenn Gottes Liebe das Ziel erreicht

Thaddäus Schindlervon Thaddäus Schindler
Identität

1. Johannes

Kapitel 2, Vers 1–​6

WORAN MAN CHRISTEN ERKENNT

1Meine geliebten Kinder, ich schreibe euch dies, damit ihr nicht sündigt. Sollte aber doch jemand Schuld auf sich laden, dann tritt einer beim Vater für uns ein, der selbst ohne jede Sünde ist: Jesus Christus. 2Denn Christus hat unsere Sünden, ja, die Sünden der ganzen Welt auf sich genommen; er hat sie gesühnt. 3Wenn wir uns an Gottes Gebote halten, zeigt uns dies, dass wir Gott kennen. 4Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm. 5Doch wer sich nach dem richtet, was Gott gesagt hat, bei dem ist Gottes Liebe zum Ziel gekommen. Daran erkennen wir, ob wir wirklich mit ihm verbunden sind. 6Wer von sich sagt, dass er zu ihm gehört, der soll auch so leben, wie Jesus gelebt hat.

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Ich liebe die Einfachheit und Klarheit, mit der Johannes seine Gedanken auf den Punkt bringt. Johannes wollte seine Leser ermutigen, ein Leben zu leben, das sich nach Gottes Liebe und Geboten ausrichtet. Wenn wir auf diesem Weg fallen, so tritt Jesus Christus für uns ein. Gleichzeitig soll uns dieser Zuspruch nicht davon abhalten, unser Bestes auf diesem Weg zu geben.

Johannes ging sogar noch einen Schritt weiter, als er sagte: "Wenn jemand behauptet: »Ich kenne Gott«, hält sich aber nicht an seine Gebote, so ist er ein Lügner; die Wahrheit lebt nicht in ihm. Doch wer sich nach dem richtet, was Gott gesagt hat, bei dem ist Gottes Liebe zum Ziel gekommen." [4+5]

Ich liebe diese Formulierung: "... bei dem ist Gottes Liebe zum Ziel gekommen." Stell dir mal vor, Gott spricht dir am Ende deines Lebens zu: "Meine Liebe ist in deinem Leben zum Ziel gekommen! Du bist nicht gleichgültig mit meinem Sohn umgegangen. Du hast dein Leben an ihm ausgerichtet."

Was bringt uns ans Ziel? Es ist das Annehmen von Gottes Vergebung. Und es ist ebenso das bewusste Ausstrecken nach seinen Wegen, seinen Geboten, seiner Richtung. Nicht aus Angst, etwas falsch zu machen, sondern aus Liebe und der Gewissheit, unperfekt angenommen zu sein.