Matthäus
Kapitel 6, Vers 16–18
Wenn man fastet
16»Wenn ihr fastet, dann schaut nicht so drein wie die Heuchler! Sie setzen eine wehleidige Miene auf und vernachlässigen ihr Aussehen, damit jeder merkt, dass sie fasten. Ich versichere euch: Diese Leute haben ihren Lohn schon erhalten! 17Bei dir soll es anders sein: Wenn du fastest, dann pflege dein Äußeres so, 18dass keiner etwas von deinem Verzicht merkt – außer deinem Vater im Himmel. Denn er ist auch da, wo niemand zuschaut. Und dein Vater, der auch das Verborgene sieht, wird dich dafür belohnen.«
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Weitere Infos →Wieso tust du das, was du tust?
Um die Leute mit deinem Einsatz für die Gemeinde, für Gott, für Mitmenschen zu beeindrucken? Eine Frage, über die man selbst nicht immer gern nachdenkt. Oder wie geht es dir damit?
Ich glaube – aus eigener, mehrjähriger Erfahrung im Gemeindekontext –, dass wir schnell dazu neigen, Aufgaben zu übernehmen, um Anerkennung und Lob von anderen Menschen zu erhalten.
Hör da mal ganz ehrlich in dich hinein:
Weshalb machst du den Lobpreis? Weshalb leitest du deine Kleingruppe? Weshalb übernimmst du die Andacht? Natürlich ist es nicht grundsätzlich falsch, etwas für andere zu tun – ganz im Gegenteil! Es ist gut, Verantwortung zu übernehmen, auszuhelfen und andere zu unterstützen.
Jesus geht es jedoch vor allem um deine Herzenshaltung, wenn du dich für etwas einsetzt. Falls du merkst, dass du es in erster Linie für die Anerkennung anderer Menschen tust, dann geh ehrlich mit Gott ins Gespräch und bitte ihn, deine Prioritäten neu zu ordnen.
Das dient übrigens auch deinem Selbstschutz. Dinge zu tun, weil man das Lob anderer braucht, führt auf lange Sicht zur Überforderung.
Wenn du jedoch gern etwas für Gott tust, wirst du erleben, wie er dir auch die innere Freiheit schenkt, nicht immer zu allem "Ja" sagen zu müssen.