STAYONFIRE

Impuls

Wir wollen Beweise!

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

Esra

Kapitel 5, Vers 6–​17

Etwas steht im Weg

6 Tattenai, der Statthalter über das Gebiet westlich des Euphrat, und Schetar-Bosnai mit ihren Beratern und Beamten erstatteten König Darius Bericht. 7 Ihr Brief an ihn lautete: »An König Darius: Möge es dir wohl ergehen! 8Wir haben dir Folgendes mitzuteilen: Als wir in der Provinz Juda waren, sahen wir, dass der Tempel des großen Gottes in Jerusalem wieder aufgebaut wird. Die Einwohner errichten Mauern aus großen Quadersteinen und ziehen Balken in die Wände ein. Sie arbeiten zielstrebig und kommen schnell voran. 9Wir fragten die Anführer, wer ihnen das erlaubt habe. 10Wir wollten auch die Namen der verantwortlichen Männer wissen, um sie für dich aufzuschreiben. 11Sie gaben uns zur Antwort: ›Wir dienen dem Gott, der über Himmel und Erde regiert, und bauen seinen Tempel wieder auf, der vor vielen Jahren hier stand. Ein großer König von Israel hatte ihn damals errichtet. 12Aber weil sich unsere Vorfahren gegen den Gott des Himmels auflehnten, wurde er zornig und gab sie in die Gewalt von Nebukadnezar, dem König von Babylonien. Der zerstörte den Tempel und verschleppte das Volk nach Babylonien. 13Als jedoch Kyrus König wurde, befahl er schon in seinem ersten Regierungsjahr, den Tempel Gottes wieder aufzubauen. 14Kyrus gab auch die goldenen und silbernen Gefäße und Werkzeuge zurück, die Nebukadnezar aus dem Tempel in Jerusalem geraubt und nach Babylon in den Tempel seines Gottes gebracht hatte. Kyrus händigte sie einem Mann namens Scheschbazar aus, den er zum Statthalter von Juda ernannte. 15Er befahl ihm, diese Gegenstände wieder nach Jerusalem zu bringen und den Tempel an seinem früheren Platz zu errichten. 16Darauf kam Scheschbazar nach Jerusalem und legte das Fundament für den Tempel. Seit damals wird an diesem Haus gebaut, es ist aber immer noch nicht fertig.‹ 17Nun möchten wir dir, König Darius, Folgendes vorschlagen: Lass im königlichen Archiv in Babylon nachforschen, ob es tatsächlich ein Schriftstück mit dem Befehl von Kyrus gibt, den Tempel in Jerusalem wieder aufzubauen. Wir bitten dich, uns deine Entscheidung mitzuteilen.«

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Die Leute um das Volk Israel herum wollten nicht wahrhaben, dass sie nun tatsächlich nach der langen Zeit ihren Tempel wieder aufbauen durften. Sie forderten Beweise für den Befehl des Kyrus, den die Israeliten erwähnt hatten. Eine mühsame Angelegenheit.

Die Israeliten hatten spürbar die Gunst Gottes erfahren: Mit dem Befehl des Kyrus durften sie jetzt ihren Tempel für Gott in Jerusalem wieder errichten, nachdem sie durch Jahre der Unterdrückung und Gefangenschaft gegangen waren. Doch ihnen wurde nicht geglaubt. Ihre Worte wurden infrage gestellt. Die Menschen um sie herum stellten scheinbar die Gnade Gottes über ihrem Leben infrage …

Kennst du das auch? Du hast Gottes Liebe erlebt, und dann kommen Menschen und sprechen sie dir wieder ab. Oder sie sagen: "Wie kannst du nur an Gott glauben? Das war doch alles Zufall! Wir wollen Beweise sehen, dass tatsächlich Gott in deinem Leben gewirkt hat!" Solche Aussagen können frustrierend sein. Vielleicht weckt ein solches Verhalten anderer auch Zweifel an Gott in dir. Doch sei dir sicher: Was Gott in deinem Leben getan hat, können dir andere nicht wieder nehmen. Du weißt, was du gebetet hast und was Gott daraufhin getan hat. Du hast alle Beweise, die du brauchst. Auch wenn andere Menschen das vielleicht nicht wahrhaben wollen.