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Impuls

Gott kleinreden

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

4. Mose

Kapitel 11, Vers 1–​9

DAS VOLK IST UNZUFRIEDEN

1Die Israeliten waren wegen der Wanderung durch die Wüste unzufrieden und begannen, sich zu beklagen. Als der HERR das hörte, wurde er sehr zornig. Er ließ am Rand des Lagers ein Feuer ausbrechen, das Zelt um Zelt zerstörte. 2Die Israeliten rannten zu Mose und schrien um Hilfe. Da betete er für sie zum HERRN, und das Feuer erlosch. 3Den Ort nannte man Tabera (»Brand«). 4Doch das Jammern nahm kein Ende. Unter den Israeliten waren viele Fremde, die sich dem Volk angeschlossen hatten, als es Ägypten verließ. Sie forderten nun besseres Essen, und schon fingen auch die Israeliten wieder an zu klagen: »Niemand gibt uns Fleisch zu essen! 5In Ägypten war das anders! Da bekamen wir umsonst so viel Fisch, wie wir wollten, da gab es Gurken, Melonen, Lauch, Zwiebeln und Knoblauch. 6Aber hier haben wir nichts außer jeden Tag dieses Manna. Darauf ist uns der Appetit gründlich vergangen!« 7Das Manna bestand aus kleinen Körnern, ähnlich dem Koriandersamen, und sah aus wie Bedellion-Harz. 8-9Jede Nacht fiel es mit dem Tau auf das Lager. Die Israeliten sammelten es ein und zerkleinerten es mit Handmühlen oder Mörsern. Sie kochten es oder backten Fladenbrot davon, das wie Ölkuchen schmeckte.

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Es herrschten mal wieder Frust und Chaos auf der Reise der Israeliten. Sie wurden von Gott in der Wüste auf wundersame Weise durch Brot vom Himmel, das „Manna“, versorgt – doch das war ihnen nicht genug. Sie verklärten ihre Vergangenheit in Ägypten, wo sie zwar immer genügend Essen und scheinbar auch Vielfalt dabei hatten, jedoch als Sklaven schuften mussten! Gott hatte eine größere Vision für sein Volk: Ein eigenes verheißenes Land, in dem sie in Freiheit leben durften. Nun waren sie auf dem Weg dorthin.

Interessant finde ich folgendes Detail:

"Unter den Israeliten waren viele Fremde, die sich dem Volk angeschlossen hatten, als es Ägypten verließ. Sie forderten nun besseres Essen, und schon fingen auch die Israeliten wieder an zu klagen." [4]

Die Israeliten ließen sich beeinflussen. Und das von Menschen, die eigentlich gar nicht zu ihnen gehörten, die gar nicht Teil des damaligen Volkes Gottes waren! Es waren Stimmen von außen, die Frust und Kummer in ihre Herzen säten, sodass sie die Gunst Gottes, das Manna und das verheißene Land, nicht mehr als solche anerkennen konnten.

Wo haben sich schlechte Ratgeber in dein Leben geschlichen? Wo merkst du, dass bestimmte Worte die Gunst Gottes in deinem Leben kleinreden? Welchen Menschen schenkst du mehr Vertrauen als Gott selbst? Lass nicht zu, dass andere das kleinreden, was Gott in deinem Leben getan hat und tut!