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Impuls

Nicht zu übersehen

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Hoffnung

Psalm

Kapitel 105, Vers 24–​38

Gott steht zu seinem Volk

24Der HERR ließ sein Volk rasch wachsen und schließlich mächtiger werden als seine Unterdrücker. 25Er sorgte dafür, dass die Ägypter sein Volk zu hassen begannen. Am Ende behandelten sie es heimtückisch und gemein. 26Doch dann sandte er zwei Männer zu ihrer Hilfe, es waren Mose und Aaron, seine auserwählten Diener. 27Sie vollbrachten vor ihren Augen die Zeichen und Wunder, die Gott den Ägyptern angedroht hatte, 28und widersetzten sich nicht seinem Befehl. Der HERR sandte pechschwarze Finsternis, 29die Gewässer verwandelte er in Blut und ließ die Fische darin umkommen. 30Im ganzen Land wimmelte es von Fröschen, auch vor dem Palast des Königs machten sie nicht Halt. 31Auf Gottes Weisung kam Ungeziefer, ganze Schwärme von Stechmücken bedeckten das Land. 32Statt Regen prasselte Hagel vom Himmel, feurige Blitze schlugen überall ein. 33Gott vernichtete die Weinstöcke und Feigenbäume und zerbrach auch die anderen Bäume im Land. 34Auf seinen Befehl rückten Heuschrecken heran, riesige Schwärme, die nicht zu zählen waren. 35Sie machten sich über alle Pflanzen im Land her, alles, was grünte und blühte, fraßen sie kahl. 36Schließlich tötete der HERR alle Erstgeborenen der Ägypter, jede Familie verlor den ältesten Sohn, der doch ihr ganzer Stolz war. 37Dann führte er sein Volk gesund und stark heraus, reich beladen mit Silber und Gold. 38Die Ägypter waren froh, sie endlich los zu sein, so sehr hatte sie die Furcht vor ihnen gepackt.

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Die Ägypter unterdrückten die Israeliten bis aufs Äußerste. Nachlesen kannst du die biblische Erzählung, die auch unter dem "Auszug aus Ägypten" bekannt ist, in 2. Mose im Alten Testament. Der Pharao wollte die israelischen Sklaven einfach nicht gehen lassen. Auf friedliche Weise hatte keine Befreiung funktioniert. Und nun kämpfte Gott mit seinen ganz eigenen Mitteln gegen die Unterdrückung seines Volkes an. So sehr, dass das Fazit der Ägypter am Ende doch dieses hier war:

"Die Ägypter waren froh, sie endlich los zu sein, so sehr hatte sie die Furcht vor ihnen gepackt." [38]

Die berühmte Geschichte der Israeliten in Ägypten verdeutlicht auf so eindrückliche Weise, dass Gott am Ende das letzte Wort behält. Die Situation war für das Volk Israel wirklich aussichtslos und dennoch schritt Gott für sie ein und er stellte sich sichtbar ganz auf ihre Seite.

Die Feinde waren besiegt, ja sogar froh, das Volk Gottes "losgeworden zu sein". Sie mussten (schmerzlich) erkennen, dass der Gott Israels tatsächlich existiert und real mitten im Leben eingreift. Das war nicht zu übersehen! Auch nicht für diejenigen, die Gott zuvor noch nicht anerkennen wollten …