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Impuls

Zeit für einen Herzenscheck

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Berufung

2. Korinther

Kapitel 1, Vers 12–​24

PAULUS WEHRT SICH

12Wenn es etwas gibt, worauf wir stolz sein können, dann ist es unser gutes Gewissen: Wir leben so, wie Gott es will; wir haben euch nichts vorgemacht. Nicht eigensüchtige Überlegungen haben unser Handeln bestimmt, sondern allein Gottes Barmherzigkeit. So haben wir uns überall verhalten, und ganz besonders bei euch. 13Auch unsere Briefe wollen nichts anderes sagen, als was ihr lesen und verstehen könnt. Ich hoffe, ihr werdet einmal voll und ganz begreifen, was ich meine. 14Wenigstens zum Teil habt ihr schon verstanden, dass ihr auf uns stolz sein könnt, genauso wie wir auf euch, wenn Jesus, unser Herr, kommen wird. 15In dieser Zuversicht wollte ich zuerst euch besuchen. Gerne wäre ich zweimal zu euch gekommen und hätte euch beide Male Gottes Liebe nahegebracht – 16sowohl auf dem Weg nach Mazedonien als auch auf der Rückreise von dort. Einige von euch hätten mich dann nach Judäa begleiten können. 17Bin ich denn wirklich leichtfertig gewesen, als ich diese Reise plante? Entscheide ich etwa so, wie ich selbst es für richtig halte, ohne nach Gottes Willen zu fragen? Gehöre ich zu den unzuverlässigen Leuten, die »Ja« sagen, wenn sie »Nein« meinen? 18Gott ist mein Zeuge, dass wir niemals etwas anderes sagen, als wir wirklich meinen. 19Auch Jesus Christus, der Sohn Gottes, den Silvanus, Timotheus und ich euch verkündet haben, war nicht gleichzeitig »Ja« und »Nein«. Er selbst ist in seiner Person das Ja Gottes zu uns, 20denn alle Zusagen Gottes erfüllen sich in ihm. Und auf das, was Christus für uns getan hat, antworten wir zur Ehre Gottes mit »Amen«. 21Gott selbst hat unser und euer Leben auf ein festes Fundament gestellt, auf Christus, und uns mit seinem Geist erfüllt. 22So drückte er uns sein Siegel auf, wir sind sein Eigentum geworden. Das Geschenk des Geistes in unseren Herzen ist Gottes sicheres Pfand für das, was er uns noch schenken wird. 23Warum bin ich dann nicht wie geplant nach Korinth gekommen? Ich rufe Gott als Zeugen an; er soll mich strafen, wenn ich nicht die Wahrheit sage: Es geschah nur, um euch zu schonen. 24Damit will ich nicht sagen, dass wir über euch und euren Glauben herrschen wollten. – Nein! Unser Auftrag ist es zu helfen, dass ihr euch freuen könnt. Im Glauben steht ihr ja bereits fest.

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Die Gemeinde in Korinth erhebt starke Anschuldigungen gegenüber Paulus. Die Verse für den heutigen Tag sind seine Verteidigungsrede. Paulus will den Korinthern eines deutlich machen: Er nutzt sie nicht aus. Er spielt nicht mit ihnen. Er will nur ihr Bestes: Dass sie Jesus Christus kennenlernen!

Ein paar Verse begeistern mich ganz besonders, weil sie auch in mein Herz sprechen: "Bin ich denn wirklich leichtfertig gewesen, als ich diese Reise plante? Entscheide ich etwa so, wie ich selbst es für richtig halte, ohne nach Gottes Willen zu fragen? Gehöre ich zu den unzuverlässigen Leuten, die »Ja« sagen, wenn sie »Nein« meinen? Gott ist mein Zeuge, dass wir niemals etwas anderes sagen, als wir wirklich meinen." (V. 17+18) Wow! Aus dieser Ansage können du und ich ganz praktisch etwas lernen. Wer sich als Nachfolger Jesu bezeichnet, der ist nicht leichtfertig. Vielmehr fragt diese Person bei Entscheidungen im Leben nach dem Willen Gottes! Und wer sich als Nachfolger Jesu bezeichnet, ist zuverlässig. Wenn er oder sie "Ja" sagt, dann meint er oder sie das auch. Wenn er oder sie "Nein" sagt, dann meint er oder sie eben "Nein". Das, was ein Nachfolger Jesu sagt, meint dieser auch wirklich so. Es ist Zeit, mein Herz zu checken und zu überprüfen, ob das bei mir auch wirklich der Fall ist. Wie triffst du Entscheidungen? Hältst du dein Wort? Meinst du das, was du sagst, auch so? Auch wenn du diese Fragen nicht alle mit der bestmöglichen Antwort beantworten kannst, darfst du dir sicher sein: Gott schenkt dir gerne die Kraft dazu, an deinem Herzen und Verhalten zu arbeiten!