Du bist in unserer App STAYONFIRE unterwegs. Doch vielleicht fragst du dich: Wer steckt eigentlich hinter all den ermutigenden Beiträgen?
Wir sagen dir eins: Unser Team besteht aus wertvollen Persönlichkeiten. In unserer neuen Blogreihe wollen wir dir jeweils eine Person aus unserem Team und ihre persönliche Geschichte mit Gott vorstellen.
Heute stellen wir dir Fiona vor. Fiona ist Bloggerin bei STAYONFIRE und inspiriert immer wieder uns alle mit ihren geschriebenen Worten zu den verschiedensten Themen. Dabei spricht sie zielsicher mitten ins Herz und sicherlich wurdest auch du bereits durch einen Blogbeitrag von ihr ermutigt. Damit du Fiona ein bisschen besser kennenlernen kannst, haben wir ihr die folgenden Fragen gestellt. Los geht’s:
1. Was motiviert dich, bei STAYONFIRE dabei zu sein?
Bei STAYONFIRE dabei zu sein, ist für mich eine große Ehre. Bevor ich als Bloggerin angenommen wurde, bin ich dem Instagram-Kanal gefolgt und habe ich immer wieder in der App gelesen. Dadurch durfte ich selbst im Glauben ermutigt werden und erleben, wie Gott zu mir spricht – sei es durch Bibelverse, Minuten-Impulse oder eben Blogbeiträge.
Durch meine Liebe zur deutschen Sprache und zum christlichen Glauben entstand in mir der Wunsch, diese beiden Dinge miteinander zu verbinden. Kurze Zeit später wurde dann bei STAYONFIRE dazu aufgerufen, sich mit einem Blogbeitrag zu bewerben.
Heute darf ich genau das tun: Worte und Glauben verbinden! Dabei motiviert es mich, zu sehen, dass es nicht nur meine Gedanken und Worte sind, die ich zu Papier bringe, sondern Gottes Geist immer wieder aufs Neue seinen Teil dazu beiträgt. Für mich sind es oftmals heruntergeschriebene Worte, bei denen ich mehr als nur einmal daran zweifle, ob sie wirklich gut gewählt sind und überhaupt zum Lesen anregen. Gleichzeitig erlebe ich jedoch, wie Menschen sich angesprochen und verstanden fühlen, Gott zu ihnen spricht und sie ermutigt werden. Das zeigt mir, dass Gott so viel mehr tun kann, als wir uns jemals vorstellen können. Dass er jeden von uns mit den jeweiligen Gaben gebraucht, um an seinem Reich weiterzubauen und von seiner Liebe zu erzählen. Hier will ich versuchen, durch meine Blogbeiträge einen Teil beizutragen.
2. Wie hast du Jesus Christus in deinem Leben kennengelernt?
An einen genauen Zeitpunkt des Kennenlernens kann ich mich tatsächlich nicht erinnern. Die Menschen, die mich persönlich kennen, wissen, wie schwer es mir fällt, mich an gewisse Ereignisse meines Lebens zu erinnern. Doch hierbei liegt es nicht an meinem schlechten Erinnerungsvermögen, sondern vielmehr daran, dass Jesus schon seit meiner Kindheit zu meinem Leben gehört. Vor allem der Kindergottesdienst, die Jungschar und der Teenkreis mit den immer wiederkehrenden Bibelgeschichten haben mich geprägt und mir Jesus nahbar werden gelassen. So sehe ich mein Leben als einen gemeinsamen Lauf mit Jesus an, bei dem es nicht auf den exakten Zeitpunkt des Starts ankommt, sondern vielmehr auf die Strecke und das, was mit Gewissheit am Ende beim Zieleinlauf auf mich warten wird! Ich erlebe Jesus seit meiner Taufe im Jahr 2014 und der bewussten Entscheidung für ihn tagtäglich neu, lerne ihn und dadurch auch mich immer besser kennen und kann durch ihn diesen aufregenden und manchmal auch anstrengenden sowie kräftezehrenden Lebensmarathon bewältigen.
3. Was ist das Verrückteste, das dir je passiert ist?
Und da wären wir wohl an dem Punkt, den ich eben schon ansprach: mein schlechtes Erinnerungsvermögen … Doch was ich am verrücktesten finde, ist, wie Gott wirkt und sich auch um die kleinsten und vermeintlich unwichtigeren Dinge in meinem Leben kümmert. Vor nicht allzu langer Zeit ist meine Schildkröte namens Franklin aus dem Freigehege entflohen. Wer Schildkröten als langsam und träge einschätzt, täuscht sich, und so haben es unsere Schildkröten schon öfter geschafft, mehrere Kilometer in wenigen Tagen zurückzulegen. Die Suche ist demzufolge eher sinnlos und man kann nur hoffen, dass sie jemand entdeckt. So begann ein Hoffen und Beten und es kam die Frage an Gott auf, ob er sich denn um eine winzige Schildkröte kümmern und wie ich sorgen würde. Zwei Tage später war es dann so weit und Franklin wurde mitten im Wohngebiet entdeckt. Alles noch mal gut gegangen … Doch nur wenige Tage später verschwand sie erneut und ich zweifelte an Gottes Güte. Insgesamt eine Woche blieb Franklin außer Haus und keiner hatte ihn gesehen. Letztlich wurde er dann mitten auf der Landstraße am Ortsausgang durch eine aufmerksame Autofahrerin gefunden und durch einen entgegenkommenden Einwohner unseres Dorfes zu uns nach Hause gebracht. Das zeigt mir: Wir sollten besser auf unsere Schildkröten aufpassen UND Gott kümmert sich und ich durfte sehen, auf welch verrückte Art und Weise er Situationen so zusammenführt, dass am Ende alles gut wird!
4. Und eine letzte, zugleich wichtige Frage: Was war der beste Ratschlag, den du jemals bekommen hast?
Ein Ratschlag, den ich einst bekam, hängt mit einem Wort zusammen, das gewisse Aufgabenbereiche meines Lebens gut beschreibt: Prokrastination.
Prokrastination klingt meiner Meinung nach viel hochtrabender und für viele wie eine besondere Fähigkeit und beschreibt doch nur das gleiche Phänomen wie „Aufschieberitis“. Hierbei ist die Neigung gemeint, Dinge aufzuschieben, die eigentlich dringend erledigt werden müssten. Schätzungen zufolge ist etwa jeder fünfte Deutsche davon betroffen – ich bin scheinbar nicht allein … vielleicht kennst du das auch?
So half es mir, all meine To-dos, Abgaben und sonstigen Termine in einer Monatsübersicht zu strukturieren und einen besseren Überblick zu gewinnen. Der Ratschlag mag jetzt plump und fast unmöglich für jemanden mit Neigung zur Prokrastination klingen, und doch hilft er mir, mich selbst immer wieder aufzuraffen und loszulegen: Erledige eine Sache nach der anderen und das sofort und nicht erst später. Denn später weißt du nie, was noch dazwischenkommt. Dementsprechend versuche ich, die wichtigen Dinge von den eher unwichtigen zu unterscheiden und so Schritt für Schritt vorzugehen, meine Aufgaben in kleinere Aufgaben zu unterteilen und am Ende der Woche Erfolge zu feiern, auch wenn natürlich immer noch Potenzial nach oben besteht.