Blogpost
Hi, ich bin Mieke und Teil des STAYONFIRE Teams.
Du bist in unserer App STAYONFIRE unterwegs. Doch vielleicht fragst du dich: Wer steckt eigentlich hinter all den ermutigenden Beiträgen?
Wir sagen dir eins: Unser Team besteht aus wertvollen Persönlichkeiten. In unserer Blogreihe „Hi, ich bin …“ wollen wir dir jeweils eine Person aus unserem Team und ihre persönliche Geschichte mit Gott vorstellen.
Heute stellen wir dir Mieke vor. Als wir 2017 das erste Mal neue Blogger suchten, schickte sie uns einen „Probe-Blogbeitrag“, wir waren begeistert und Mieke wurde fester Bestandteil unseres Teams. Über die Jahre wurden Miekes Aufgaben immer vielfältiger, sodass sie zuerst auf Minijob-Basis und seit einiger Zeit als Teilzeit-Angestellte STAYONFIRE maßgeblich mitbaut und bereichert. Vielleicht kennst du Mieke auch aus unseren Videoformaten. Viele Minuten-Impulse in unserer App sind von ihr geschrieben und hinter den Kulissen arbeitet sie ebenso voll mit. Sicherlich hat Mieke auch dich bereits durch ihre Worte hier in der App ermutigt!
Damit du Mieke ein bisschen besser kennenlernen kannst, haben wir ihr die folgenden Fragen gestellt. Los geht’s:
1. Von deinen verschiedenen Aufgaben: Was begeistert dich an deiner Arbeit bei STAYONFIRE am meisten?
Hier gäbe es sicherlich viel zu sagen, doch als ich vor 2 Jahren gefragt wurde, welches Format bei STAYONFIRE noch fehlen würde, fiel mir „Ansprechbar“ ein. Jeden Mittwoch können seitdem all unsere Followers bei Instagram ihre Frage zum Glauben und zum Leben stellen. In der Insta-Story beantworte ich diese dann öffentlich, weiterführende und komplexe Fragen werden alle paar Wochen in einem „Ansprechbar“-Blogbeitrag hier in der App beantwortet. Die Fragen, die mir und damit uns als Team gestellt werden, sind sehr vielfältig, wie das Leben eben so ist. Seien es Fragen zu Liebesbeziehungen, zur Berufswahl oder auch sehr theologische Fragen wie diejenige danach, ob man seine Erlösung auch wieder verlieren könne. Durch „Ansprechbar“ durfte ich mich selbst viel intensiver mit Themen beschäftigen, an denen ich sonst vielleicht vorbeigelaufen wäre, und Neues lernen. Zudem schätze ich den Austausch mit unserer Community sehr! Die Offenheit der Einzelnen begeistert mich. Und ich freue mich jedes Mal sehr, wenn ich jemanden in seiner individuellen Situation ermutigen und seinen Fokus neu auf Jesus richten darf.
2. Wie hast du Jesus Christus in deinem Leben kennengelernt?
„Long story short“: mit 17 Jahren, durch ein YouTube-Video, allein in meinem Zimmer. Damals war ich wohl die letzte Person, von der man geglaubt hätte, sie würde eines Tages sagen, sie würde Jesus folgen … In diesem Video erzählte mir zum ersten Mal ein junger Mann davon, dass ich eine persönliche Beziehung zu Jesus Christus, Gott selbst, haben könnte. Für mich geschah damals ein übernatürliches Ereignis: Eine so tiefe Liebe – nun ist mir klar, Gottes Liebe – flutete mein Zimmer und ich konnte ehrlich nicht anders, als das Gebet aus dem Video mitzubeten, mit dem ich Jesus unter Tränen mein Leben gab. Ich begriff und wusste tief in meinem Herzen: Ja, Jesus ist die Wahrheit. Kurz darauf passierten so viele Ereignisse schnell und aufeinanderfolgend: Ich durfte andere Christen kennenlernen, mit ihnen Freundschaften schließen, mich taufen lassen und ich wachse bis heute in meinem Glauben und meiner persönlichen Beziehung zu Jesus.
3. Für was bist du in deinem Leben am meisten dankbar?
Vielleicht klingt es kitschig, aber es ist wirklich so und einfach mein Zeugnis: Für meinen mittlerweile Verlobten, der für mich wirklich ein riesiges Geschenk Gottes ist. Ich kann es vielleicht so sagen: Unsere gemeinsame Geschichte kann nur Gott geschrieben haben. Ich selbst habe nicht gedacht, dass ich mal solch eine Beziehung führen könnte, wie wir es tun, aufgrund meiner schlechten Vorerfahrungen und auch meiner Kindheit. Er hatte ähnlich schlechte Voraussetzungen wie ich. Dabei haben wir uns genau so etwas sehr für unser Leben gewünscht. In den verschiedensten Bereichen hatten wir krasse Baustellen, als wir uns kennenlernten, doch Jesus hat sich bei uns in der Beziehung so etwas von stark gezeigt, Heilung geschenkt, uns stark verändert und zusammengeschweißt – bereits jetzt schon, aber wir vertrauen darauf: Er wird es weiterhin tun, denn er ist der Mittelpunkt unserer Beziehung.
4. Und zum Schluss ein kleiner Funfact: Kannst du einen bestimmten Dialekt imitieren?
Ich probiere nicht nur, diesen Dialekt zu imitieren, sondern ihn selbst, so gut es geht, zu sprechen: Schweizerdeutsch, genauer gesagt den Dialekt „Bärndütsch“. Seit über einem Jahr lebe ich an der deutschen Grenze zur Schweiz und ich verbringe ausgesprochen viel Zeit in der Schweiz und daher auch mit Menschen, die Schweizerdeutsch sprechen. Am Anfang habe ich kein Wort verstanden. Mittlerweile verstehe ich fast alles und wenn nicht, dann nicke ich einfach freundlich 😊. Selbst sprechen kann ich Schweizerdeutsch tatsächlich jetzt auch. Die Schweizer finden meinen Dialekt dabei „süß“. Und wenn ich dann doch mal wieder Hochdeutsch spreche, rutschen mir ein, zwei Wörter auf Schweizerdeutsch dazwischen, was für eine lustige Mischung sorgt.