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Impuls

Alles Ist Erlaubt

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Soziales Leben

1. Korinther

Kapitel 10, Vers 23–​33

WAS DIE GEMEINDE AUFBAUT

23Ihr lebt nach dem Grundsatz: »Alles ist erlaubt!« Ich antworte darauf: Aber nicht alles, was erlaubt ist, ist auch gut. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut die Gemeinde auf. 24Denkt bei dem, was ihr tut, nicht nur an euch. Denkt vor allem an die anderen und daran, was für sie gut ist. 25Kauft unbesorgt das Fleisch, das auf dem Markt angeboten wird, und macht euch kein Gewissen daraus, ob es von Opfertieren stammt. 26Denn »die Erde und alles, was auf ihr lebt, gehört dem Herrn.« 27Lädt euch jemand, der kein Christ ist, zum Essen ein und ihr wollt hingehen, so esst, was aufgetragen wird, ohne eine Gewissensfrage daraus zu machen, wo es herkommt. 28Sollte euch dort aber jemand ausdrücklich sagen: »Dieses Fleisch stammt vom Götzenopfer!«, dann esst es seinetwegen nicht, damit ihr das Gewissen nicht belastet. 29Es geht dabei nicht um euer eigenes Gewissen, sondern um das des anderen. Nun mag jemand einwenden: »Weshalb soll ich denn meine persönliche Freiheit vom Gewissen eines anderen einengen lassen? 30Wenn ich an einem Festmahl teilnehme und Gott für das Essen danke, warum wird mir mein Verhalten dann zum Vorwurf gemacht? Schließlich habe ich Gott doch für die Speise gedankt!« 31Darauf will ich antworten: Ob ihr esst oder trinkt oder was immer ihr sonst tut – alles soll zur Ehre Gottes geschehen. 32Seid für niemanden ein Hindernis zum Glauben, weder für die Juden noch für die Nichtjuden und auch nicht für die Mitchristen in Gottes Gemeinde. 33Das ist auch mein Grundsatz. Ich versuche, auf alle in jeder Beziehung Rücksicht zu nehmen. Dabei geht es nicht um mich und meinen Vorteil, sondern darum, dass möglichst viele Menschen gerettet werden.

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Ja, solch ein Leben mit Jesus bietet viele Freiheiten. Natürlich gibt es einige Regeln, wie sie z. B. in den bekannten 10 Geboten zu finden sind. Bestimmte Essensregeln jedoch oder andere alltägliche Gesetze gibt es im christlichen Glauben eigentlich nicht, in vielen Religionen allerdings schon. Ein Christ darf seine gottgegebene Freiheit genießen! Aber eines dürfen wir in der Freiheit nicht vergessen: Wir haben trotz allem eine Verantwortung für die Gesellschaft, für unseren Nächsten. Paulus bringt es wie folgt auf den Punkt: "Ihr lebt nach dem Grundsatz: »Alles ist erlaubt!« Ich antworte darauf: Aber nicht alles, was erlaubt ist, ist auch gut. Alles ist erlaubt, aber nicht alles baut die Gemeinde auf. Denkt bei dem, was ihr tut, nicht nur an euch. Denkt vor allem an die anderen und daran, was für sie gut ist." (V. 23+24)

Es ist unser Auftrag, andere Menschen für den Glauben an Jesus Christus zu gewinnen! Dient unser Verhalten dazu? Oder schrecken wir andere Menschen eher vom Glauben ab? Fragen, bei denen es sich lohnt, über sie nachzudenken. Mit unserem Verhalten sollten wir Menschen signalisieren, dass sie bei uns willkommen sind. Wir dürfen ein Stück der Liebe Gottes für diese Welt repräsentieren. Und natürlich könnten wir unsere Freiheit vollkommen auskosten, so nach dem Motto: "Ja, ich komme ja sowieso in den Himmel." Der Punkt ist aber, dass Gott uns in all unserer Freiheit eine Verantwortung gegeben hat. Ja, wir haben einen freien Willen. Zugleich sollten wir unsere Lebenszeit nicht einfach vergeuden. Gott hat etwas mit uns vor.