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Impuls

Verbote Oder Gebote?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Glaubensleben

1. Korinther

Kapitel 6, Vers 12–​20

UNSER KÖRPER GEHÖRT GOTT

12»Es ist alles erlaubt«, sagt ihr. Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut. Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen. 13Ihr schreibt: »Das Essen ist für den Bauch, und der Bauch für das Essen. Beides hat Gott zur Vergänglichkeit bestimmt.« Das ist schon richtig. Aber es bedeutet nicht, dass Gott uns den Körper gab, damit wir sexuell unmoralisch leben! Vielmehr wurde auch unser Körper zum Dienst für den Herrn geschaffen. Deshalb ist es Gott nicht gleichgültig, wie wir damit umgehen. 14Denn Gott wird uns durch seine Kraft vom Tod zum ewigen Leben auferwecken, so wie er Christus, den Herrn, auferweckt hat. 15Wisst ihr denn nicht, dass auch euer Körper zum Leib von Jesus Christus gehört? Wollt ihr wirklich den Leib von Christus mit dem einer Hure vereinigen? Niemals! 16Denn wer sich mit einer Hure einlässt, der wird ein Leib mit ihr. Ist euch das nicht klar? Es heißt ja schon in der Heiligen Schrift von Mann und Frau: »Die zwei werden eins sein mit Leib und Seele.« 17Wenn ihr dagegen in enger Verbindung mit dem Herrn lebt, werdet ihr mit ihm eins sein durch seinen Geist. 18Hütet euch vor jeder verbotenen sexuellen Beziehung! Denn mit keiner anderen Sünde vergeht man sich so sehr am eigenen Körper wie mit sexuellem Fehlverhalten. 19Oder habt ihr etwa vergessen, dass euer Körper ein Tempel des Heiligen Geistes ist, der in euch wohnt und den euch Gott gegeben hat? Ihr gehört also nicht mehr euch selbst. 20Gott hat euch freigekauft, damit ihr ihm gehört; lebt deshalb so, dass ihr mit eurem Körper Gott Ehre bereitet.

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Will Gott, dass wir keine Freude mehr am Leben haben? Besteht der christliche Glaube nur aus Verboten? Auf gar keinen Fall! Wer wirklich ein Kind Gottes geworden ist, Jesus also zum Herrn und Retter seines persönlichen Lebens gemacht hat, ist tatsächlich frei von jeder Verurteilung seiner Sünden. Kein Fehlverhalten kann dazu führen, dass die Erlösung in Jesus Christus verloren gehen könnte. Ein Leben mit Gott besteht deshalb nicht aus Verboten, sondern vielmehr aus Geboten. Paulus spricht diese Wahrheit zu den Christen im damaligen Korinth und ebenso zu uns heute: "»Es ist alles erlaubt«, sagt ihr. Das mag stimmen, aber es ist nicht alles gut. Mir ist alles erlaubt, aber ich will mich nicht von irgendetwas beherrschen lassen."

Du und ich haben einen freien Willen. Und den behalten wir auch dann, wenn wir Christen geworden sind. Gott will keine kontrollierten Roboter. Gott möchte nicht, dass wir sinnlosen Gesetzen hinterherlaufen und ein Leben in einem Käfig aus Verboten verbringen müssen. Darum geht es im Christentum auch wirklich überhaupt nicht! Vielmehr möchte Jesus uns von allem Schlechten befreien. Er will uns mit seiner Kraft des Heiligen Geistes in seine Freiheit hinausführen. In die Freiheit von zerstörerischem Verhalten, schädlichen Beziehungen, Süchten. Gott möchte nicht, dass seine Kinder von irgendeiner Sache beherrscht werden! Nein, wir sollen wahrhaft frei sein. Daher kommen Gottes Gebote an uns. Es sind Gebote und keine Verbote. Wenn wir sie brechen, sind wir nicht von Gottes Liebe disqualifiziert. Aber wir werden mit Konsequenzen für unser persönliches Leben rechnen müssen. Freiheit gibt es, wenn wir uns an seine Gebote halten. Und die Kraft und den Willen, seine Gebote zu halten? Beides finden wir, wenn wir so nah, wie es uns nur möglich ist, mit ihm verbunden bleiben. Beispielsweise durch persönliche Zeit mit Gott, jeden Tag.