1. Mose
Kapitel 35, Vers 22–29
ISAAKS TOD
22Damals schlief Ruben mit Bilha, der Nebenfrau seines Vaters, und Jakob erfuhr davon. Inzwischen hatte Jakob zwölf Söhne: 23Von Lea stammten der erstgeborene Sohn Ruben sowie Simeon, Levi, Juda, Issachar und Sebulon; 24Rahel brachte Josef und Benjamin zur Welt; 25Rahels Magd Bilha bekam Dan und Naftali, 26und von Leas Magd Silpa stammten Gad und Asser. Alle wurden in Mesopotamien geboren. 27Jakob zog weiter zu seinem Vater Isaak nach Mamre bei Kirjat-Arba, das heute Hebron heißt. Dort hatte schon Abraham gewohnt. 28-29Isaak starb im Alter von 180 Jahren nach einem langen und erfüllten Leben und wurde im Tod mit seinen Vorfahren vereint. Seine Söhne Esau und Jakob begruben ihn.
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Weitere Infos →In einem bekannten Zitat heißt es: "Gott kann auf krummen Linien gerade schreiben." Eine Aussage, die sich in meinem eigenen Leben, aber auch in vielen Geschichten der Bibel für mich bestätigt hat.
Die heutigen Verse wirken wie eine abschließende Zusammenfassung der Kinder, die Jakob mit seinen Frauen Lea, Rahel, Silpa und Bilha von Gott geschenkt bekommen hat. Wenn du die gesamte Geschichte verfolgt hast, wirst du festgestellt haben, dass es oft ziemlich menschlich herging.
Trotz der kulturellen Unterschiede, die hier wirklich nicht unterschätzt werden sollten, spiegelt diese Geschichte keine "gerade Linie" wider. Dennoch nutzte Gott diese Linie, um aus dieser Familie die 12 Stämme (ein Stamm je Sohn mit Ausnahmen bei Levi und Josef) des Volkes Israel erwachsen zu lassen. Das ist erstaunlich. Auch im Hinblick darauf, was diese Brüder noch mit ihren Geschwistern anstellen würden (Spoiler: Josef und seine Brüder).
Gott hält Menschlichkeit und die damit verbundenen Fehler scheinbar aus. Sein höchstes Ziel mit dem Menschen war nie Perfektion, sondern immer Beziehung. In erster Linie mit ihm. Und aus dieser Beziehung dann Beziehung zu den Menschen. Dabei nimmt er scheinbar in Kauf, dass Menschen andere Wege gehen als die, die er für sie vorgesehen hat. Was mich so sehr beeindruckt, ist, dass es nie zu spät erscheint, um zu Gott umzukehren. Für Gott ist es möglich, auf krummen Linien gerade zu schreiben.