STAYONFIRE

Impuls

Bin ich nie genug?

Annemieke Binggelivon Annemieke Binggeli
Identität

Matthäus

Kapitel 5, Vers 27–​30

Kampf gegen die Sünde

27»Ihr wisst, dass es heißt: ›Du sollst nicht die Ehe brechen!‹ 28Doch ich sage euch: Schon wer eine Frau mit begehrlichen Blicken ansieht, der hat im Herzen mit ihr die Ehe gebrochen. 29Wenn dich also dein rechtes Auge zur Sünde verführt, dann reiß es heraus und wirf es weg! Besser, du verlierst eins deiner Glieder, als dass du unversehrt in die Hölle geworfen wirst. 30Und wenn dich deine rechte Hand zum Bösen verführt, so hack sie ab und wirf sie weg! Es ist besser, verstümmelt zu sein, als unversehrt in die Hölle zu kommen.«

© Biblica, Inc.

Hoffnung für alle ™ Copyright © 1983, 1996, 2002, 2015 by Biblica, Inc. Used with permission. All rights reserved worldwide.

“Hoffnung für alle” is a trademark registered in European Union Intellectual Property Office (EUIPO) by Biblica, Inc. “Biblica”, “International Bible Society” and the Biblica Logo are trademarks registered in the United States Patent and Trademark Office by Biblica, Inc. Used with permission.

Weitere Infos →

Wenn du dir diese Verse so durchliest, dann denkst du dir vielleicht: "Ja, super, Jesus! So werde ich auf keinen Fall gut genug für dich sein! Wer kann bitte so perfekt leben?!"

Dann ist die Botschaft Jesu genau richtig bei dir angekommen. Weshalb? Weil Jesus bewusst den Maßstab so hoch ansetzte, um den Menschen deutlich zu machen, dass niemand von sich aus als gerecht und heilig vor Gott dastehen kann! Auch nicht die damaligen vermeintlich "perfekten" Pharisäer, die religiöse Elite des damaligen Israels und direkten Adressaten der Worte Jesu.

Bis heute gilt: Nur durch den Glauben an Jesus Christus kann ein Mensch "heilig" vor Gott werden (vgl. Joh. 3:16 und Kol. 1:22). Wir alle kennen aus unserem eigenen Leben kleine und vielleicht auch große Sünden. Die begehrlichen Blicke, die Jesus hier beschrieb, sind deutlich schwieriger zu vermeiden als der tatsächlich durchgeführte sexuelle Akt mit einer anderen Person. Die Konsequenzen, sich gar die Augen herausreißen zu müssen, sind eindeutig symbolhaft gemeint. So drastisch müssten die Maßnahmen sein, um als Mensch "heilig" werden zu können – wenn es Jesus Christus nicht geben würde.

Die heftigen Formulierungen der Worte Jesu sind eine deutliche Einladung zum Glauben an ihn, die aufrütteln sollen. Dich und mich. Bis heute.